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Erfolgsmodell Aktivregion feiert zehnten Geburtstag

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Holsteiner Auenland hat bisher Investitionen von 30 Millionen Euro ausgelöst

von
erstellt am 26.Apr.2017 | 16:32 Uhr

Mit 117 Projekten 30 Millionen Euro Investitionen ausgelöst und damit 14 Millionen Euro Fördermittel ins südliche Schleswig-Holstein gelenkt – das ist die Bilanz nach zehn Jahren Aktivregion Holsteiner Auenland. Das zehnjährige Bestehen des Vereins würdigten die Akteure mit einem Rückblick im Kellinghusener Bürgerhaus. Das Holsteiner Auenland umfasst mit Gemeinden und Städten in den drei Kreisen Steinburg, Pinneberg und Bad Segeberg eine 840 Quadratkilometer große Region mit rund 92  000 Einwohnern.

„Holsteiner Auenland – da wolltest du immer schon mal hin“. Diesen Satz hörte Vorsitzender Hans-Jürgen Kütbach aus Bad Bramstedt vor zehn Jahren auf der Grünen Woche in Berlin. Dass dieser Name der breiten Öffentlichkeit erstmals dort – auf Probe – vorgestellt wurde, wussten diese Gäste scheinbar nicht. Für Kütbach allerdings war es die Bestätigung, diesen Vereinsnamen beizubehalten. „Wir entwickeln eigene Projekte und sorgen dafür, dass sie gefördert werden“, sagte Kütbach. Torsten Sommer, Geschäftsführer der Akademie für ländliche Räume, lobte die „sehr agile und erfolgreiche Region“.

„Viele Projekte konnten umgesetzt werden“, freute sich Katharina Glockner vom Regionalmanagement. Dazu gehörten unter anderem zwei Betriebs-Erweiterungen in Hohenlockstedt, von denen Detlef Möllgaard vom Meierhof Möllgaard und Tanja Knutzen von der Fischzucht Knutzen berichteten. Passend dazu gab es leckere Kostproben aus den beiden Betrieben.

Christian Stölting, Fachbereichsleiter vom Amt Bad Bramstedt-Land berichtete über den in Wiemersdorf (Kreis Segeberg) im Bau befindlichen Markttreff. Der mit zwei Millionen veranschlagte Bau mit rund 1000 Quadratmetern wird mit 750  000 Euro aus EU-Töpfen bezuschusst. Das habe die Gemeinde Wiemersdorf „in Aufbruchstimmung“ versetzt und für noch mehr Gemeinschaft gesorgt.

„Offensichtlich ist es bei den Leuten angekommen, dass es Förderungen gibt“, betonte der ehemalige Regionalmanager Christian Noack. Er lobte die gute Arbeit des Projektbeirats sowie des Projektmanagements mit Katharina Glockner und Olaf Prüß. Vereinschef Kütbach erklärte aber auch, dass es oftmals „ein langer Weg sei, damit aus einem Rohdiamant ein Förderbescheid werde“.

Anlässlich des zehnjährigen Bestehens werden Plakate mit Erlebnisorten in der Aktivregion an Kitas und Schulen im Holsteiner Auenland verteilt, und für 2018 ist ein Kalender mit Motiven von zwölf Veranstaltungen in der Region in Arbeit.

Bei den Wahlen wurde der gesamte Vorstand mit Hans-Jürgen Kütbach (Vorsitzender), Wolfgang Heins und in Abwesenheit Erik Bornholdt (beide stellvertretende Vorsitzende) bestätigt.


>  Infos: www.aktivregion-

holsteinerauenland.de





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