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Norddeutsche Rundschau

18. August 2017 | 07:39 Uhr

Feuerwehren : Erfolgreiche Hochwasserübung

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Helfer aus drei Wehren üben an der Stör-Klappbrücke in Heiligenstedten den Ernstfall. Die Manöverkritik fällt positiv aus. Unverständnis bringen die Feuerwehrleute lediglich pöbelnden Autofahrern entgegen.

Wetterlagen mit Hochwasser oder Überschwemmungen könnten im Kreis Steinburg zuschlagen. Um solchen Elementargewalten gewappnet zu sein, hat die Feuerwehr Heiligenstedten-Bekmünde gemeinsam mit den Wehren Hodorf und Heiligenstedtenerkamp eine Hochwasserübung gestartet. Das erdachte Szenario, das auch von den Deichgrafen Thorsten Mohr und Peter Krey sowie den Bürgermeistern Gerfried Klitz und Klaus Krüger und Amtswehrführer Thorsten Beuck mit kritischen Blicken verfolgt wurde, sah als Einsatzlage eine Überschwemmung durch die ansteigende Stör vor.

In die Übung involviert waren auch Anwohner der Südseite, die nach der Alarmierung sofort die Stöpen in ihre Häuser einsetzten. Zudem waren die Einsatzkräfte aus Hodorf damit beschäftigt den Deich zu schließen, während die Kameraden vom Heiligenstedtenerkamp Stöpen auf der Südseite der Brücke einsetzten. „Unsere Wehr absolvierte die Übung auf der Nordeite der Störbrücke“, sagte Wehrführer Volker Peetz.

Zufrieden zeigte sich dieser nach der gut 30-minüten Übung, an der rund 40 Einsatzkräfte beteiligt waren. „Die Kameraden haben hervorragende Leistungen erbracht“, unterstrich Peetz bei der Manöverkritik im Feuerwehrgerätehaus. Als besonders ärgerlich bezeichnete er jedoch das Verhalten zahlreicher Autofahrer. „Wegen der nur kurz andauernden Übung haben wir am Wellenkamp und in Heiligenstedten die Zufahrt über die Klappbrücke für kurze Zeit gesperrt“, erklärte der Wehrführer und fügte hinzu, dass seine Kameraden sich deswegen starke Beschimpfungen, die teilweise unter die Gürtellinie gingen, haben anhören müssen.

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erstellt am 23.Sep.2013 | 05:00 Uhr

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