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Norddeutsche Rundschau

20. November 2017 | 14:55 Uhr

Jubiläum : „Engagiert, mutig und kraftvoll“

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

25 Jahre Soroptimistinnen in Glückstadt: Innovative Frauen feiern Jubiläum mit internationalen Gästen.

shz.de von
erstellt am 01.Jun.2015 | 13:00 Uhr

Mit einem lebendigen Programm feierten die Glückstädter Soroptimistinnen am Wochenende ihr 25-jähriges Bestehen in der Elbestadt. Im Museum trafen sie sich mit Schwestern aus anderen Clubs, ließen die vergangenen 25 Jahre Revue passieren, wagten aber auch einen Ausblick in die Zukunft. Vor 25 Jahren hatten sich 27 engagierte Glückstädterinnen am selben Ort zur Gründungsversammlung getroffen. Dem vorausgegangen waren bereits private Treffen von Frauen, die sich gesellschaftspolitisch engagieren wollten, dafür aber nicht den richtigen Rahmen gefunden hatten.

Den Anstoß zur Gründung des Glückstädter Clubs von Soroptimist International gab dann Dr. Sybille Lindenberg, die auch erste Präsidentin des Glückstädter Clubs wurde. Fortan engagierten sich die Frauen aus verschiedensten Berufsgruppen innerörtlich für Glückstädter Belange, aber auch darüber hinaus in bundesweiten Projekten ihres Serviceclubs. 16 der Gründungsmitglieder sind auch heute noch im Club aktiv, der mittlerweile rund 40 Mitglieder zählt.

„Die gute Mischung aus Berufen und Talenten sorgt für Dynamik in unserem Club“, berichtete Präsidentin Astrid Nielsen. Sie hatte für die Festrede die Geschichte des Glückstädter Clubs recherchiert und freute sich besonders über die vielen Kontakte zu anderen Clubs, die im Laufe der Jahre geschlossen wurden und immer mit viel Leben gefüllt sind. „Diese Verbundenheit mit anderen Clubs ist von viel persönlicher Herzlichkeit und für uns alle kulturell sehr inspirierend“, freute sie sich. Sie dankte außerdem den vielen Menschen, die die Glückstädter Soroptimistinnen über die Jahre hinweg begleitet und unterstützt haben: den örtlichen Verbänden und Institutionen, der Stadt, die immer ein offenes Ohr für die Clubschwestern hätte, und auch den Unternehmen, die mit Geld- und Sachspenden oft geholfen haben.

Außerdem zählte sie einige der erfolgreichen Projekte auf, die in den vergangenen Jahren in Glückstadt, aber auch weit über die Stadtgrenzen hinaus in Angriff genommen worden waren: Hilfstransporte nach Tschernobyl, die Unterstützung eines Frauendorfes in Kenia, Programme zur Lese- und Kulturförderung, aber auch die Ausstattung aller Glückstädter Schulen mit Schulbüchereien oder das Projekt „Wir für Glückstadt-Nord“.

Viel Freude hatten die Frauen auch an der Organisation verschiedenster eigener Veranstaltungen, wie Konzerten oder auch dem Bücherturm während der alljährlichen Kulturnacht. Und in Zusammenarbeit mit den beiden anderen Service-Clubs in Glückstadt, Lions und Round Table, wurden dann auch Großveranstaltungen wie „Mode, Musik und mehr“ möglich. Auch dafür sprach sie ihren Dank aus. Für die Zukunft wünschte sie sich, „dass wir das, was wir nach außen repräsentieren wollen, auch innen leben, also offen bleiben für die Belange der Frauen, und unsere beruflichen Positionen nutzen, um weiterhin Einfluss zu nehmen.“ Ihr Resümee: „Machen wir weiter wie bisher: engagiert, mutig und kraftvoll!“

Die Grüße der Stadt überbrachte Bürgermeister Gerhard Blasberg. Er dankte den Soroptimistinnen für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Bei den vielen schwierigen sozialen Aufgaben hätten die Frauen sich immer konstruktiv eingebracht und wären stets mit viel Einsatz dabei gewesen. „Es ging nicht immer nur um Geld, sondern auch um Ideen, Kreativität und Herz“, bemerkte er. Die Zusammenarbeit habe Glückstadt auch immer ein Stück lebenswerter gemacht, lobte er und vermutete: „Wir werden Ihre Ideen und Hilfe sicher auch in den nächsten Jahren gerne annehmen.“

Grüße kamen auch von den Soroptimistinnen Deutschland.Die Präsidentin des Bezirks 1, Susann Timann. Sie lobte das lebendige Clubleben in Glückstadt und war sich sicher, dass das auch in Zukunft so bleiben werde. Im Anschluss an die Festreden gab es im Garten des Museums noch einen kleinen Imbiss, bevor die Soroptimistinnen mit ihrem internen Festprogramm begannen.

Am Sonnabend ging es noch mit dem Tidenkieker auf die Elbe hinaus, zu einer Matjesführung unter anderem in den Matjes herstellenden Betrieb von Henning Plotz und zu einer Stadtführung, die sicher vor allem die zum Teil von weit angereisten Soroptimistinnen genossen.

Am Abend gab es ein Benefizbüffet und am Sonntagmorgen endetet das festliche Wochenende mit einer Kirchenführung und einem Orgelkonzert.

 

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