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LED-Leuchten für Itzehoe : Energie sparen und gewinnen

vom

Mit neuen Straßenlampen in der Neustadt will die Stadt einen Wettbewerb gewinnen.

shz.de von
erstellt am 25.Feb.2009 | 07:08 Uhr

Itzehoe | Vor dem Wenzel-Hablik-Museum in der Reichenstraße leuchtet sie bereits bläulich. Bald bekommt die LED-Straßenlampe, die dort getestet wird, Gesellschaft: In der ganzen Neustadt bis zum ZOB sollen Leuchten gleichen Typs installiert werden. Damit will sich die Stadt den Sieg im Bundeswettbewerb "Energieeffiziente Stadtbeleuchtung" sichern.

Der Bauausschuss stimmte einhellig für die Teilnahme. Denn die Zahlen, die Fred Knaack vom Bauamt vorlegte, waren überzeugend. 96 Quecksilberhochdrucklampen (125 Watt) sollen durch 81 LED-Leuchten (18 Watt) ersetzt werden, überwiegend durch Austausch der Lampenköpfe. Die Verwaltung hat eine Energieeinsparung von etwa 80 Prozent errechnet - und deshalb sieht Knaack für die Stadt "gute Chancen, als Sieger dieses Wettbewerbs hervorzugehen", den das Bundesumweltministerium veranstaltet und bei dem nur wenig Beteiligung der Kommunen erwartet wird. Die geringere Zahl an Lampen werde sich nicht auf die Beleuchtung aus wirken, beruhigte er. Denn sie leuchteten sehr gezielt: "Man optimiert das Ganze." Zudem fallen vor allem Lampen am ZOB weg, weil an einem Mast nur eine statt drei gebraucht wird.
200 000 Euro werden eingespart
Überzeugend auch das Finanzielle: 65 000 Euro müssen investiert werden, nach den bisher vorliegenden Informationen gibt es eine Förderung von 25 bis zu 90 Prozent für den Sieger. Entscheidend ist zum einen die Energieeinsparung, zum anderen die Reduzierung des Kohlendioxid-Ausstoßes. Dieser sinkt in 25 Jahren um 667 auf 147 Tonnen. Auf den selben Zeitraum wurde die Wirtschaftlichkeit berechnet. Ergebnis: 200 000 Euro werden eingespart.

Die Stadt muss höchstens 49 000 Euro investieren - denn selbst, wenn nicht der erwartete Sieg im Wettbewerb herausspringt, kann beim Bundesministerium eine 25-prozentige Förderung beantragt werden. Bauausschussvorsitzender Rainer Lutz (SPD): "Es kann eigentlich gar nichts mehr schief gehen."

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