rettungsdienst : Endlich Platz in der neuen Wache

Fühlen sich in dem neuen, großzügigen Domizil in der umgebauten und sanierten Rettungswache schon richtig wohl: Rettungsdienstler Christian Maske und Mareike Hoffmann.
Fühlen sich in dem neuen, großzügigen Domizil in der umgebauten und sanierten Rettungswache schon richtig wohl: Rettungsdienstler Christian Maske und Mareike Hoffmann.

Drei Einsatzfahrzeuge fasst die neue Glückstädter Rettungswache nach dem Umbau. Außer der großen Garage sollen neue Aufenthaltsräume für mehr Entspannung bei den Sanitätern sorgen.

shz.de von
06. Februar 2014, 16:11 Uhr

Die kompakte Entkernung mit baulichen Um- und Erweiterungsmaßnahmen ist endlich geschafft. Anfang der Woche ist die Glückstadt-Crew der Rettungsdienstkooperation in Schleswig-Holstein (RkiSH) in ihr altes Domizil in die Itzehoer Straße / Ecke Janssenweg zurückgezogen. Und das macht mit den neuen Räumen, viel Platz und einem modernen Design so richtig was her.

„Nicht mit Einsatzstiefeln betreten!“, lautet deshalb auch die Aufforderung, wenn man durch die gläserne Eingangstür den Flur betritt. Dort steht ein langer Spind, in dem die Retter Stiefel und Einsatzjacken unterbringen können, um es sich anschließend in ansprechenden, funktionalen Ruhe- und Aufenthaltsräumen mit zwei Sanitärbereichen gemütlich machen zu können. Dort, wo noch bis zum Frühjahr 2013 Personal und der Rettungswagen auf engsten Raum gemeinsam untergebracht waren, ist jetzt sogar noch Platz für Ersatzkleidung in allen gängigen Größen. Vom Flur aus ist die Fahrzeughalle zu erreichen. Dort haben gleich drei Rettungswagen Platz, zwei davon sind tagsüber, einer nachts einsatzbereit.

So dankbar Glückstadts Rettungswachenleiter Norman Gercken im Mai vergangenen Jahres war, als die Retter wegen der Bauarbeiten in die nahe Stadtklinik direkt am Stadtpark umziehen mussten, so sehr freut er sich jetzt über das wirklich beachtliche Ergebnis nach Abrücken der Baufirmen. Jetzt fehlt nur noch der Feinschliff. „Letzte Kleinigkeiten nehmen wir in den nächsten Wochen in Angriff“, erzählt Gercken. Auch um die passende Deko der neuen Wache wollen er und seine Kollegen sich bald kümmern. „Bilder müssen auch noch an die Wände.“

Anfang März wird dann alles fertig sein, so dass einer offiziellen Einweihung nicht mehr im Wege steht. Trotzdem müssen Verkehrsteilnehmer, die vor der roten Ampel im Janssenweg warten, schon jetzt daran denken, die Rettungswachen-Ausfahrt nicht mit Autos zu blockieren. „Damit wir bei Einsätzen noch zügiger ausrücken können wurde der Ausfahrtsbereich im Janssenweg durch eine weiße Fahrbahnmarkierung verbreitert. Ab sofort ist nur noch für zwei vor der Ampel haltende Pkw-Längen Platz“, macht der Rettungswachenleiter deutlich.

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