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Norddeutsche Rundschau

12. Dezember 2017 | 19:20 Uhr

Eltern kritisieren Lehrertausch

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

von
erstellt am 25.Aug.2014 | 12:06 Uhr

Die Situation an der Grundschule in Schafstedt bleibt angespannt. Zwar begann gestern der Unterricht wieder nach den Ferien, aber aus den Reihen der Eltern wird erneut Kritik laut. Denn die langjährige Schafstedter Lehrerin Iris Busch wurde nach Hochdonn versetzt und eine Hochdonner Kollegin ist nach Schafstedt gekommen. „Das bringt für die Kinder nur Unruhe“, sagt Martin Buttchereit, 2. Vorsitzender des Netzwerks Dorfschulen.Vermutet wird Willkür hinter dieser Personalie.

Dem sei nicht so, entgegnet Schulrätin Angelika Sing. Zwar wollte sie gestern auf Nachfrage nichts zu diesem aus Elternsicht spontanen Wechsel im Kollegium sagen. Sing erklärte jedoch, dass dies zunächst mit dem verkündeten Aus für die kleine Schafstedter Schule zusammengehangen habe. Denn bis vorige Woche sei nicht klar gewesen, dass das Verwaltungsgericht den Eltern – wegen Formfehlern – Recht geben und damit der Fortsetzung des Schulbetriebs in Schafstedt vorerst den Weg ebnen würde. Vielmehr sei die überwiegende Zahl der Kinder kurz vor den Ferien nach Hochdonn gemeldet worden. Und darauf habe mit einer Verstärkung des Kollegiums um zwei Lehrer reagiert werden müssen.

Eltern, so Sing seien mit schulischen Entscheidungen nicht immer einverstanden. Dass jetzt eine neue Lehrerin in Vollzeit plus eine Kollegin mit einer halben Stelle in Schafstedt jahrgangsübergreifend unterrichten, habe nichts mit Willkür zu tun. „Das einzige, was wir beabsichtigen, ist guter Unterricht für die Kinder.“

Von denen seien gestern 36 nach Schafstedt zurückgekehrt, fünf würden morgen eingeschult. Damit ist das Grundproblem, die Minimalgröße der Schule, nicht aus der Welt. Hinzu komme, dass es in der Vergangenheit keine Gespräche zwischen den Schulen in Schafstedt und Albersdorf gegeben habe. Der Konflikt, sagt Sing, hätte gar nicht sein müssen.

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