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Verkehr : „Else“ ist erst einmal außer Gefecht

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Beidenflether Störfähre liegt nach Havarie mit Amok-Fischkutter im Trockendock. Dauer und Umfang der Reparaturen noch völlig offen. Derweil plant der Förderverein wieder seinen Labskaus- und Rübenmus-Abend.

shz.de von
erstellt am 10.Okt.2013 | 17:15 Uhr

Die Seilfähre „Else“ liegt auf dem Trocknen. Nachdem in der letzten Woche das Fährschiff bei einer Havarie mit einem Fischkutter schwer beschädigt wurde, konnte die Fähre am Montag mit dem Schlepper Primus nach Wewelsfleth zur Peters Schiffbau verholt werden.

Bei einsetzendem Hochwasser auf den Reparaturslip gezogen, im Anschluss waren Gutachter der Versicherung vor Ort, um die Schäden zu begutachten und aufzunehmen. Jetzt wird die Reparaturwerft die Kosten ermitteln und dann vermutlich mit den Arbeiten beginnen. „Wir können noch nicht abschätzen, wie lange die Reparaturen dauern werden und wann die Fähre dann wieder in Betrieb geht“, so der Geschäftsführer der Fähre Else, Manfred Kleinke. Gemeinsam mit Pächter Jörg Kolz führte er die Gespräche mit Versicherung und Werft.

Währenddessen steckt der Förderverein Störfähre Else in den Vorbereitungen für den Labskaus- und Rübenmus-Abend mit Kultur, der seit längerem zum festen Jahresprogramm gehört. „Es ist jetzt wichtiger denn je, dass wir Spenden zum Erhalt der Fährverbindung sammeln“, so Volker Struve. Der Vorsitzende des Fährvereins hat mit seinem Vorstand zu der schon traditionellen Veranstaltung Heiko Gauert eingeladen. Der Sprachpolitiker und Autor wird am 1. November ab 20 Uhr mit seinem Vortrag „Op Plattdüütsch heet das Moin!“ für die Geschichte, Herkunft und Besonderheiten der plattdeutschen Sprache aufklären.

Der Abend findet im Gasthof Frauen in Beidenfleth statt, das Essen beginnt bereits um 19 Uhr. Anmeldungen nimmt Gastwirt Holger Frauen unter 04829-349 entgegen, das Essen mit Vortrag kostet 13 Euro.

Ansprechpartner für den Förderverein ist Volker Struve aus Beidenfleth. Der Verein unterstützt die Gemeinden Beidenfleth und Bahrenfleth finanziell beim Unterhalt der Fährverbindung. Der Ausfall der Fähre bedeutet für die Linie neben dem Betriebsausfall weiterlaufende Kosten, die anderweitig erbracht werden müssen. Dazu trägt der Förderverein durch die Mitgliedsbeiträge und die regelmäßigen Veranstaltungen bei.

 

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