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Norddeutsche Rundschau

17. Oktober 2017 | 08:17 Uhr

Elf Jahre Galerie 11: locker und anders

vom

shz.de von
erstellt am 01.Aug.2013 | 04:59 Uhr

Kellinghusen | Genau elf Jahre ist es her, dass die "galerie 11" in Kellinghusen ihre Türen öffnete: Am 1. August 2002 ging die Itzehoer Malerin und Bildhauerin Anne-Gret Winkler in der ersten Ausstellung ihrer Galerie mit eigenen Arbeiten in die Öffentlichkeit. In den Jahren danach folgten insgesamt 30 weitere Präsentationen. In Einzel- und Gruppenausstellungen gab die Galeristin Einblick in das Schaffen verschiedener Künstler: meist professionell arbeitend, meist norddeutsch, meist weiblich - hauptsächlich aus dem Bereich Malerei, aber auch Skulptur/Plastik und Grafik.

Einzelne Höhepunkte bildeten dabei die Schauen von Inge Wilkens, Cathy Fleckstein, Katharina Duwe oder Jörgen Habedank. Zu den wiederholt gerne ausstellenden Künstlerhighlights gehörten Carola Schapals, Philine Fahl oder auch Brigitta Borchert und Tobias Duwe.

Die Letztgenannten verschafften der Galeristin den größten Erfolg in ihrer Galerie. "Die Ausstellung lief granatenmäßig!", beschreibt sie die reibungslose Zusammenarbeit und den guten Umsatz. Immer wieder waren die ausstellenden Künstler positiv überrascht von der oftmals unkonventionellen Hängung der Bilder, die Anne-Gret Winkler zusammen mit ihrer Tochter, der Kunsthistorikerin Bettina Winkler-Marxen, übernahm.

Viele Events sind den Galeriebesuchern sicher noch im Gedächtnis - neben all den Eröffnungen. Mal wurde der Ausstellungstitel nur geflüstert, Schokolade probiert, Schmuck oder eine CD vorgestellt. Auch zu Lesungen lud die Galeristin ein. Verschiedene Workshops, auch die gut besuchten Painting-Sessions hatten hier ihr Zuhause. Und immer mittendrin: das rote Sofa. Dort fanden zu den Eröffnungen in den vergangenen Jahren auch die Interviews statt, die Bettina Winkler-Marxen mit den jeweils ausstellenden Künstlern führte - immer wieder anders, immer wieder locker. "Die Dokumentarfilme davon bilden einen unglaublichen Schatz!", freut sich Anne-Gret Winkler.

Wenn ab Ende Januar 2014 das Gebäude abgerissen wird (wir berichteten), in dem sich auch die Galerie befindet, wird ein lebendiges, kommunikatives Kapitel der Steinburger Kulturszene geschlossen werden.

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