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Angehende Pastorin : Elbgemeinde verabschiedet Vikarin

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Zwei Jahre lang hat sich Katharina Schunck in Glückstadt engagiert. Wie es für die Vikarin beruflich weitergeht, ist noch offen.

von
erstellt am 21.Feb.2017 | 05:00 Uhr

Mit einem Familiengottesdienst wurde die Vikarin der evangelischen Kirchengemeinde Glückstadt verabschiedet. Zwei Jahre lang war Katharina Schunck in der Elbgemeinde tätig. Schon in ihrer Jugend reifte bei der jungen Frau der Wunsch, später Pastorin zu werden. Ihre Schwerpunkte legte sie zu Beginn ihres Studiums auf Seelsorge und Jugendarbeit.

Zum Theologiestudium gehört auch das Vikariat, das die angehenden Pastoren auf ihre Arbeit in der Gemeinde vorbereiten soll. Sie sollen während dieser Zeit Amtshandlungen wie Taufen oder Beerdigungen erlernen und den Konfirmandenunterricht mitgestalten. Während ihres Vikariats hat auch Katharina Schunck das Gemeindeleben und die Gemeindemitglieder kennen gelernt und ihre Arbeit hier hat viele Freunde gefunden. Besondere Freude hat ihr die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen bereitet. Sie begleitete Kinder- und Jugendfreizeiten, arbeitet mit den Kindertagesstätten zusammen und gestaltete Gottesdienste für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Und so gestalteten jetzt die Kinder der Tagesstätten in der Nordmarkstraße und in Glückstadt-Nord ihren Abschiedsgottesdienst mit. Viele Lieder hatten die Kinder mitgebracht, die der scheidenden Vikarin Glück und Segen wünschten. Überhaupt war der Gottesdienst geprägt von viel Musik und Gesang. Immer wieder griff die Vikarin auch selbst zur Gitarre und begleitet die Lieder. „Und bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in seiner Hand“, wünschten die Kinder. Da bekam die scheidende Vikarin feuchte Augen. „Wir sehen uns bestimmt wieder“, versprach sie.

Auch in den Werkstätten hat Katharina Schunck viel Gutes gewirkt mit ihrer Arbeit. Sie gestaltete oft die hier stattfindenden regelmäßigen Andachten. „Das Besondere an dir war, dass du immer da warst, zugehört hast und bereit warst, Bindungen zu knüpfen“, dankte ihr Pastor Stefan Egenberger. Mit vielen Segenswünschen wurde die gebürtige Brunsbüttelerin aus dem Gottesdienst entlassen.

Beim anschließenden Empfang im Gemeindehaus nahmen zahlreiche Gemeindemitglieder die Gelegenheit wahr, sich persönlich zu verabschieden und ihren Dank mit guten Wünschen und kleinen Geschenken zum Ausdruck zu bringen. Wohin es die frisch gebackene Pastorin nun verschlägt, das ist noch nicht ganz klar. Auf die erste Pastorenstelle entsendet die Landeskirche. Dabei werden zwar Wünsche bezüglich des Umfeldes berücksichtigt, jedoch keine konkreten Ortsvorlieben. Aber Katharina Schunck sieht dem entlassen entgegen, will die Zukunft auf sich zukommen lassen und sich selbst dabei nicht zu sehr unter Druck setzen.

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