Erneute Wende : Elbefähren fahren vorerst nicht

Die Grete, eine der beiden früheren Elb-Link-Fähren, wird bald mit neuem Firmenlogo wieder die Fahrt aufnehmen.
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Die Grete, eine der beiden früheren Elb-Link-Fähren, wird bald mit neuem Firmenlogo wieder die Fahrt aufnehmen.

Die Zukunft der Verbindung zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven ist ungewisser denn je.

shz.de von
01. März 2017, 05:00 Uhr

Bernd Bässmann ist in diesen Tagen nicht zu beneiden. Kaum ein Tag vergeht, an dem der Elb-Link-Betriebsleiter nicht neuerliche Meldungen rund um den Fährbetrieb zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven kommentieren muss. Den Gerüchten um das Aus der Fährverbindung, folgte zuletzt eine Beruhigung durch die estnische Geschäftsführung. Gestern platzte eine neue Bombe: Ab sofort ruht der Fährverkehr komplett, nachdem in der Vorwoche bereits die „Grete“ wegen eines vermeintlichen technischen Defekts ausgefallen war.

Die Eigentümer haben die Fähren bis auf Weiteres stillgelegt. „Die Verträge sind ausgelaufen und die Schiffe wurden an die Eigentümer zurückgegeben“, erklärt Bässmann. Der Betriebsleiter arbeitet inzwischen fieberhaft an einem Notfallplan. „Wir sind in Gesprächen mit Niedersachsen und privaten Investoren“, erklärt er. Derzeit liegen beide Schiffe in Cuxhaven. „Ich hoffe, wir bekommen zumindest vier Abfahrten pro Tag hin“, hofft Bässmann. „So könnten wir zumindest unseren Frachtkunden eine Verbindung gewährleisten.“

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