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Wintersport : Eisstock: Letzte Trophy der Saison

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Zum Abschluss war die Brokdorfer Eissporthalle noch einmal ausgebucht. Vor Weihnachten soll das Angebot noch erweitert werden.

Es war die letzte Möglichkeit in dieser Saison, und entsprechend voll wurde es im Elbe Ice Stadion (EIS) in Brokdorf: An der fünften und letzten „Eisstock-Trophy“ der Saison 2016/17 nahmen sechs Gruppen mit knapp 80 Mitspielern teil. „Wir sind voll ausgelastet, die Halle ist ganz belegt“, freute sich Eismeister Lutz Stüven.

Eifrig bei der Sache waren die Lieferanten der Maler von der Firma „Brillux“, Angestellte einer Abteilung vom Amtsgericht Itzehoe sowie drei private Gruppen, darunter auch Familien. Nicht mit paddeln, sondern mit dem gezielten Schuss des Eisstocks über die Bahn war auch eine Gruppe von der Kanugruppe Wilster beschäftigt. Damit es mit jeweils acht Teilnehmern auf zwei Bahnen aufging, wurde die Zahl auf 16 der insgesamt 160 Mitglieder des Vereins limitiert, wie die Organisatorin erläuterte. Schriftführerin Anja Horstmann freute sich über diese Gelegenheit, einmal etwas außerhalb ihres eigentlichen Sports zu unternehmen. „Ich habe davon in der Zeitung gelesen und dachte, das wäre eine geeignete Veranstaltung für unsere Mitglieder“, erklärte sie. „Viele fanden das auch eine gute Sache.“

So versuchten sich die Teilnehmer von 17 bis 70 Jahren am gezielten Schuss quer über die Bahn. „Die meisten sind Neulinge, aber es macht allen viel Spaß“, stellte sie fest. Bei dem Versuch, mit dem Eisstock möglichst näher an das Ziel, die „Daube“ auf der anderen Hallenseite, heran zu kommen als die gegnerische Mannschaft, wurde im Zweifel mit dem Maßband nachgemessen. „Die meisten sind Neulinge“, sagte sie, „aber die Regeln sind einfach, und sie wurden vom Eismeister nett und kurzweilig erklärt. Man muss nur genügend Schwung holen, und mit der Zeit wird es auch besser.“ Anja Horstmann spielte nicht nur selber mit, sondern machte auch Fotos für ihre Vereinszeitung „Kenter-König“, die drei Mal im Jahr bei „Edeka Maron“ in Wilster ausliegt. „Das zu wiederholen, kann ich mir auch für das nächste Jahr vorstellen.“

Die Eismeister Lutz Stüven und Enrico Arndt freuten sich am Rande über den guten Zulauf in der Halle. „Wir waren auch heute wieder ausgebucht“, so Lutz Stüven. Die „Eisstock-Trophy“ sei vor allem eine gut geeignete Sportart für Klein- und Großgruppen. „Man kann das schon mit wenigen Personen zu einem guten Preis spielen“, ergänzte Enrico Arndt. Sie wird deshalb hauptsächlich von Firmen und deren Abteilungen sowie Vereinen gebucht.

Und es gibt sie auch in der nächsten Saison ab Oktober wieder, wie sie ankündigen. „In der Vorweihnachtszeit wollen wir das Angebot vielleicht noch erweitern“, sagt Lutz Stüven. „Es könnten pro Termin 80 Personen mitmachen, denn wir haben die Zahl der Eisstöcke noch einmal von 72 auf 80 aufgestockt.“

Neben den festgelegten großen Abendterminen gibt es aber auch weiterhin montags von 14 bis 18 Uhr die Möglichkeit zum Eisstockschießen, dann allerdings nur auf einem Drittel der Eisfläche mit bis zu 24 Personen auf drei Bahnen. (Anmeldungen und Auskunft über die Wilstermarsch Service GmbH). Viele haben, wie Lutz Stüven erzählt, in Brokdorf auch schon für den Firmen-Cup trainiert, der in Elmshorn ausgerichtet wird. „Einmal haben sogar nur zwei Teilnehmer unsere gesamte Halle für eine Stunde gemietet und hatten für ihr Training ihre Ruhe.“ Angedacht als Idee für nächstes Jahr ist deshalb auch in Brokdorf ein Firmen-Cup um einen Pokal der Eishalle für Gruppen im K.o.-System mit Siegerehrung. „Wir überlegen das, weil es in Elmshorn so erfolgreich läuft.“

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erstellt am 01.Feb.2017 | 16:56 Uhr

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