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Norddeutsche Rundschau

17. Oktober 2017 | 06:40 Uhr

Wintersport : Eisschießen mit Bügeleisen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

In Münsterdorf gehen acht Teams an den Start. Das Spektakel um den Rowenta-Cup findet am Sonntag, 2. Februar, statt.

„Münsterdorf wird filetiert“, sagt Helmut Pingel und blickt erwartungsvoll auf den kommenden Sonntag, 2. Februar. Dann will er die Neuauflage des „Rowenta-Cups“ präsentieren – eine Art Eisstockschießen auf dem „Krummen Graben“, dem Feuerlöschteich am Ortsausgang Richtung Golfplatz. Ausgedacht hatte sich der Münsterdorfer den Veranstaltungsnamen, weil als Sportgeräte statt der Eisstöcke Bügeleisen verwendet werden. „‚Rowenta’ ist deshalb von mir gewählt, weil die Firma bereits seit über 100 Jahren im Geschäft ist und viele mit dem Begriff etwas anfangen können“, erklärt der Initiator.

Bereits einmal konnten Helmut Pingel und Gleichgesinnte aus seiner Nachbarschaft beweisen, dass die Veranstaltung auf dem Feuerlöschteich Laune macht. Das war im Winter 2012. In der Zeit danach wurde Helmut Pingel von allen Seiten auf seine Idee angesprochen. „Ich nahm wahr, dass in unserem Ort ein echter Bedarf besteht, den ‚Rowenta-Cup’ nicht nur mit wenigen Personen durchzuführen, sondern ihn für ganze Mannschaften freizugeben.“

Bereits im vergangenen Jahr sollte es so sein, aber dann machte Tauwetter dem Spaß ein Ende. Doch nun herrschen in Münsterdorf wieder Minusgrade, und das Eis auf dem „Krummen Graben“ ist so dick, dass es Menschen tragen kann. „Selbst wenn Tauwetter einsetzen sollte, findet die Veranstaltung statt. Wir lassen uns nicht vergraulen. Nur bei Regen werden wir nicht aufs Eis gehen.“ Was Helmut Pingel mit „filetieren“ meint, erklärt er: „Für den ‚Rowenta-Cup’ ist Münsterdorf in fünf Zonen aufgeteilt worden: Nord, Süd, Ost, West und Mitte – jeder Bezirk stellt eine Mannschaft mit jeweils sechs Teilnehmern. Hinzu kommen drei Teams von Feuerwehr, Gemeindevertretung und Sportverein.“

Beginnen soll der Cupwettbewerb um 13 Uhr. „Wir würden uns über viele Zuschauer freuen, die die Mannschaften anfeuern“, hofft Helmut Pingel auf die nötige Unterstützung durch Schlachtenbummler.

Für das leibliche Wohl sorgt jeder eigenständig: „Jeder bringt sich seine heißen Getränke und das, was er verzehren will, selbst mit.“

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