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Norddeutsche Rundschau

23. Oktober 2017 | 10:17 Uhr

Eiskalt geblieben – auch am 1. April

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 01.Apr.2015 | 05:00 Uhr

Heute ist der 1. April. Traditionell ist das der Tag, an dem sich mancher Witzbold einen Scherz erlaubt. Passanten verraten, was ihnen schon passiert ist.

Lukas Granert (18) aus Ottenbüttel konnte einmal mit einem Aprilscherz einem Religionstest ausweichen. „Wir hatten uns ausgedacht, den Kurs mit einer anderen Klasse zu tauschen“, sagt er. „Unsere Religionslehrerin blieb eiskalt und schrieb den Test mit der falschen Klasse.“

Ob es zum Scherzen einen extra Tag braucht, stellt Leon Fischer (18) in Frage. Der Itzehoer meint: „Jeder Tag im Jahr ist ein Tag, an dem man Scherze machen kann.“ Deshalb sagt er ehrlich: „Ich denke eher gleichgültig über den 1. April.“

Reinhardt Schwörer (62) kennt den Brauch eher aus vergangener Zeit. Heutzutage hält der Itzehoer nichts mehr vom 1. April. „Dafür bin ich zu alt.“ Ganz anders als früher: „In der Schule war ich natürlich immer dabei.“

Bärbel Ramm (52) fühlt sich eher als „Opfer der Aprilscherze“. Dennoch findet die Itzehoerin Aprilscherze „sehr lustig, so lange sie nicht zu extrem sind“.

Wie ein aufwändiger Scherz aussieht, kann Birgit Rohwer (51) aus Elmshorn berichten. An ihrer Arbeitsstelle verwandelten Kollegen einen Fahrstuhl in eine Duschkabine. Sie wollten die Kollegen necken, die täglich verschwitzt mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen.

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