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Einsatz von Bufdis in den Kindergärten prüfen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

von
erstellt am 20.Nov.2014 | 16:57 Uhr

Die Familienbildungsstätte (FBS) möchte für ihre Kindergärten Elbbande und Deichbande eine Stelle des Bundesfreiwilligendienstes (Bufdi) zur Unterstützung der Erzieherinnen einrichten. Dafür hat die FBS bei der Stadt die Übernahme der Personalkosten beantragt. Die Verwaltung steht dem Anliegen angesichts der Haushaltssituation skeptisch gegenüber – auch, weil andere Kindergarten-Träger ebenfalls Geld für Bufdi-Stellen beantragen könnten (wir berichteten). Im Sozialausschuss traf der Antrag aber durchaus auf offene Ohren. „Wenn das sinnvoll ist, sollten wir nicht einfach nein sagen, sondern überlegen, wie wir das hinkriegen“, sagte Marion Oberender (FDP) in der jüngsten Sitzung. Auch Birgit Steup (Grüne) signalisierte Zustimmung. Skeptischer zeigten sich die Vertreter der CDU-Fraktion: „Ich bin dafür, das bis nach den Haushaltsverhandlungen zu vertagen“, erklärte Wolfgang Engemann. Der Ausschuss entschied schließlich, dass die Verwaltung beauftragt wird, ein Konzept für den Einsatz von Bufdi-Stellen in den Kindergärten zu erarbeiten. Auf dieser Grundlage soll entschieden werden, ob und wie viel Geld die Träger bekommen. Vorsorglich empfahlen die Politiker 12  000 Euro dafür in den Haushalt 2015 einzuplanen. Dem müssen Hauptausschuss und Stadtvertretung noch zustimmen.

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