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Norddeutsche Rundschau

15. Dezember 2017 | 13:19 Uhr

Eingepfercht

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 04.Aug.2016 | 09:03 Uhr

Die Aussicht auf immer mehr Windparks rund um Wilster lässt Otto Andresen keine Ruhe. Vor allem mit den Plänen in Stördorf kann sich der leidenschaftliche Radfahrer so gar nicht anfreunden. Wieso, fragt er sich, nenne man eine Ansammlung von Windrädern überhaupt Park  ? Mit diesem Begriff verbinde man schließlich etwas Schönes. „Glücksmomente“ empfinde er, wenn er mit seinen Freunden rund um die Schleuse Kasenort radelt. Das, so befürchtet er, sei bald vorbei. Tatsächlich hat man bei einem Park eher eine gepflegte grüne Landschaft vor Augen. Der Begriff wird übrigens auf das lateinische Parricum zurückgeführt, was für „umzäuntes Gelände“ oder „Viehpferch“ steht. So bekommt dann auch ein Naturpark plötzlich eine ganz andere Bedeutung. Nur das dann da keine Zäune gezogen werden, sondern 150 Meter hohe Masten stehen.

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