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Norddeutsche Rundschau

20. August 2017 | 22:03 Uhr

Grosseinsatz : Einfamilienhaus in Flammen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Feuer in Burgs Hochstraße. Fünf Wehren sind vor Ort. Das Gebäude brennt vollständig aus. Personen kommen nicht zu Schaden.

Dichte Rauchschwaden zogen über Burg. Sirenen ertönten. Nach und nach rücken die Fahrzeuge der Burger Feuerwehr aus; die Kameraden aus Buchholz, Hochdonn und weiteren Nachbarorten wurden nachalarmiert. Auch Polizei und Rettungskräfte waren vor Ort: In der Hochstraße 6 war gestern Vormittag ein Einfamilienhaus in Brand geraten.

Die Flammen schlugen aus dem Haus, das von einer sechsköpfigen Familie bewohnt wird. Etliche Fenster waren bereits durch die Hitze geplatzt, das Haus brannte innen nahezu aus. „Im Wohnzimmer begann der Brand, wie die Bewohnerin mitteilte“, berichtete Gruppenführer Arne Puck, der zu Beginn auch die Einsatzleitung inne hatte; später übernahm Burgs stellvertretender Wehrführer Michael Baden.

Fünf Wehren mit zusammen gut 40 Mann waren in den engen Straßen und Fußgängerwegen im Einsatz. Eine Herausforderung für die Wehrführung. „Als wir eintrafen, brannte das Erdgeschoss in voller Ausdehnung“, so Puck, der sofort den Atemschutztrupp mit der neuen Wärmebildkamera ins Gebäude schickte.

Die Bewohnerin und ein dreijähriges Kind waren da bereits von Nachbarn versorgt worden. Der Vater und die drei anderen Kinder befanden sich nicht im Haus, so dass sich die Feuerwehren auf das Löschen konzentrieren konnten. Sicherheitshalber wurden Mutter und Kind mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Puck orderte zusätzlich die Wärmebildkamera der Eddelaker Wehr. „Wir mussten möglichst schnell weitere Brandnester lokalisieren“, erläuterte Puck. Der Erfolg gab ihm recht, beide Kameras entdeckten mehrere Brandnester, die zügig abgelöscht wurden. Die Wärmebildkamera verkürzt die Einsatzzeiten deutlich.

Seitens der Kriminalpolizei Brunsbüttel kam Brandermittler Ingo Paschen nach Burg. Das Gebäude ist zurzeit nicht bewohnbar. Die Familie ist privat untergebracht worden. Der Schaden wird nach ersten Schätzungen mit 150 000 Euro beziffert.

Bereits Sonntagabend kam Burgs Wärmebildkamera erfolgreich zum Einsatz. Bei klirrender Kälte und eisigem Ostwind rückte die Pflichtwehr gegen 18.10 Uhr in die Waldstraße 1 aus. Im Obergeschoss war in einer leer stehenden Wohnung ein Feuer ausgebrochen. Der Eigentümer befand sich in seiner Wohnung im Erdgeschoss, wo sich auch eine Fahrschule und eine Versicherung befinden. Er kam nicht zu Schaden. Sowohl die beiden Geschäfte wie auch die Wohnung wurden durch Löschwasser beschädigt. Dank der Wärmebildkamera konnten auch bei diesem Einsatz Brandnester schnell gefunden und gelöscht werden. 20 Kräfte waren im Einsatz.

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erstellt am 28.Jan.2014 | 05:04 Uhr

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