Einfach mitreißend: Brass Band Berlin

„Rhythm is our business“: Thomas Hoffmann bei der Arbeit
„Rhythm is our business“: Thomas Hoffmann bei der Arbeit

shz.de von
05. Dezember 2013, 05:00 Uhr

Ein „anderes“ Weihnachtskonzert bot die Brass Band Berlin im Elbeforum. Dort hieß es „Swinging Christmas“, und Bandleader Thomas Hoffmann begrüßte die Gäste mit einem Adventsgedicht.

Mit seiner Band spielte er nicht nur die Bourrée von Johann Sebastian Bach in einer anderen Tonart. Auch das zirka 21-stündige Repertoire von Richard Wagner brachten die Berliner-Bläser unter dem Namen „Wagner in Dixieland“ in viereinhalb Minuten. Mal swingig, mal jazzig rissen sie die Konzertbesucher mit.

Die Brass Band sorgte bei ihrem Einmarsch schon für ein ungewohntes Bild, auf der Bühne angekommen tobten sich die Musiker dann regelrecht aus. Sie tanzten auf ihren Instrumenten spielend beschwingt durch das Programm, die Posaunen lieferten sich in der Carmen-Suite einen sehenswerten Stierkampf und Thomas Hoffmann überschlug sich förmlich in seiner Percussion-Insel. „Rhythm is our business“ intonierte Hoffmann und interpretierte bei „kuriose Instrumentalisten mit ihren kuriosen Instrumenten“ das Sandpapierballett.

Die Brass Band überzeugte das Brunsbütteler Publikum und erhielt stehende Ovationen. Erst nach einigen Zugaben konnten die Musiker die Bühne verlassen.

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