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Norddeutsche Rundschau

19. Oktober 2017 | 10:07 Uhr

Veranstaltungen : Einen Monat lang Kultur pur

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Ehrenamtler bieten wieder ein umfangreiches Programm im Kulturmärz mit Konzerten, Theater, Ausstellungen und vielem mehr

von
erstellt am 25.Jan.2016 | 17:06 Uhr

Er hat eine lange Tradition: der Kulturmärz mit seinen vielen kulturellen Höhepunkten. „Rund um den Gründungstag der Stadt Glückstadt am 22. März präsentieren Glückstädter Bürger, Vereine, Verbände und Institutionen auch in diesem Jahr ein reichhaltiges und kulturell abwechslungsreiches Programm“, sagt Organisator Fiete Otte. „Von Theateraufführungen, Konzerte, Lesungen, Ausstellungen und Poetry Slam – der März ist angefüllt mit Veranstaltungen für jeden Geschmack.“

Otte, Walter Worm und Gerhard Blasberg organisieren den Kulturmärz bereits seit Jahren ehrenamtlich. Otte und Worm sind Ansprechpartner, bündeln die Veranstaltungen und stellen den Flyer zusammen. Blasberg kümmert sich um Räume für einige Veranstaltungen und um Sponsoren. So beteiligt sich die Familie Frauen von den gleichnamigen Verbrauchermärkten seit vielen Jahren die Kosten unter anderem für den Flyer.

Die Organisatoren haben viel Arbeit. „Ab November schreiben wir alle Kulturschaffenden an“, erklärt Fiete Otte. „Glückstadt ist eine der wenigen Städte, wo sich so viel Leute engagieren. Der Kulturmärz ist auch deshalb besonders, weil kein finanzielles Interesse dahinter steckt.“ Er und Walter Worm freuen sich, dass mittlerweile auch auswärtige Kulturschaffende dabei sind. „Zum Beispiel die sehr professionellen Elmshorner Theatermacher“, sagt Walter Worm. Es kommt aber auch das Wewelsflether Blasorchester, für das der Auftritt in Glückstadt fast ein Heimspiel sei. Zudem sind die Musiker des Marinemusikkorps aus Kiel und die Vielharmonie aus Elmshorn zu Gast.

Die Bandbreite der über 30 Angebote ist groß. In diesem Jahr, so Fiete Otte, nimmt das Thema Tanzen „eine gewisse Hauptrolle“ ein. Die Fördervereine von Lions, Old Table, Round-Table und den Soroptimistinnen eröffnen den diesjährigen Kulturmärz mit einem Benefiz-Tanzvergnügen. „Geboten wird alles, was eine glitzernde Benefizgala braucht: Livemusik, Showeinlagen, ein Büfett und eine Tombola – und Bürgermeister Gerhard Blasberg als Moderator.“ Dieser Ball ist offen für alle und findet am Sonnabend, 27. Februar, im Detlefsengymnasium statt.

Gleich vier weitere Tanzveranstaltungen bietet der Königs Keller am Hafen 1 während des Kulturmonats an.

„Unterschiedlichste Ausstellungen laden den Besucher ein, in eine jeweils eigene Welt einzutauchen“, sagt Fiete Otte. Geboten werden unter anderem Skulpturen, Malerei, Fotografie und Geschichtliches. Traditionell sind auch wieder die Eisenbahner-Freunde dabei. Diesmal mit einer hochaktuellen Ausstellung: „Aufstieg und Niedergang des Eisenbahnausbesserungeswerkes“, gezeigt bei den Stadtwerken ab 12. März.

Der Bereich Theater und Performance ist auch wieder gut vertreten. Die Theatermacher Elmshorn werden das Songdrama „Abstieg in den Ruhm“ auf die Bühne bringen, die Glückstädter Speeldeel führt das Lustspiel „Kattenspök“ auf und Tourismus-Chefin Sandra Kirbis präsentiert den 6. Glückstädter Poetry Slam am 18. März. Kinder sind in die Stadtbücherei zum Papiertheater eingeladen – einschließlich einer Bastelaktion.

Musikalisch hat der Kulturmärz viel zu bieten: Zu den Höhepunkten zählen das Benefizkonzert des Marinemusikkorps Kiel, der musikalische Nachmittag mit dem Glückstädter Shantychor „De Molenkieker“, die „Frühlingsklängen“ des Wewelsflether Blasorchesters, das Konzert mit Martin Philadelphy, die Reise mit Viola und Klavier und dem Duo Kalinowsky, ein Chanson-Abend mit Anne Römer, ein Bartók-Abend, ein Konzert des Philharmonischen Streichquintetts Hannover und anderes. Zudem veranstalten Schüler einen Musikabend zur Geschichte des Detlefsengymnasiums am 4. März.

Stille, Andacht und Ruhe vermittelt nicht nur der durch den Ökumenischen Arbeitskreis organisierte Gottesdienst zum Weltgebetstag mit anschließendem Gedankenaustausch, sondern auch der von Thomas Greinke angebotene Meditationsnachmittag „Zeit für Stille“ in der Stadtkirche.

Fiete Otte: „Mit verschiedensten Lesungen, einem Schreib- und Lese-Clown und einem echten High Light für Kinder verspricht das Programm auch in dieser Richtung so einiges.“ Im DRK-Seniorenheim geht es dabei um das Thema Reiseimpressionen und während einer Lesung im Atelier Namenlos beschäftigt sich Heidrun Schaller mit der Sprache der Bilder. „Turbulent wird es in der Stadtbücherei werden, wenn der Schauspieler und Hörfunk-Sprecher Rainer Rudolff zusammen mit den Kindern in eine spannende und lustige Fantasiewelt eintaucht.“

Das komplette Programm findet sich in einem von Walter Worm und Fiete Otte gestalteten Programmheft, welches ab Februar an allen Veranstaltungsorten, in der Touristinformation, dem Rathaus sowie in vielen Geschäften und Einrichtungen in der gesamten Innenstadt kostenlos ausliegt.

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