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Norddeutsche Rundschau

11. Dezember 2017 | 01:51 Uhr

Eine Woche gezielte Jagd auf Marder und Fuchs

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 16.Feb.2015 | 18:12 Uhr

Eine Woche lang nahmen die Jäger des Hegerings 8, der die Reviere der Kremper- und Kollmaranermarsch umfasst, und des Hegerings 9 rund um Horst und Hohenfelde gezielt das Raubwild ins Visier. „Aus meiner Sicht war unsere Raubwild-Woche eine zufrieden stellende Sache“, sagt Bernd Lange, Vorsitzender des Hegerings 8, nach der Abschlussveranstaltung am Sonntagabend in Borsfleth.

Zwar sei die Zahl der erlegten Raubtiere mit sechs Füchsen und fünf Mardern überschaubar geblieben, aber Lange zieht trotzdem eine positive Bilanz: Der große Vorteil der revierübergreifenden Aktion sei, dass man besonders die Füchse in Gebieten jagen könne, in denen die Jagd viele Jäger vor Ort erfordere. „Zum Beispiel in Schilfgürteln wird man mit zwei oder drei Mann nichts.“

Notwendig seien Aktionen wie diese zum Schutz des Niederwildes – Rehen, Fasanen und Hasen, erklärt Lange. „Wenn wir dem Raubwild zu Leibe rücken, schützen wir aber nicht nur das jagdbare Wild, sondern auch viele andere Tierarten“, ist sich der Elskoper sicher. So würden zum Beispiel die selten gewordenen Kiebitze, die im Revier Borsfleth noch heimisch sind, als Bodenbrüter direkt von der Jagd auf Fuchs und Marder profitieren. „Ich weiß, dass es Leute gibt, die diesen Zusammenhang bestreiten, aber wir stellen in den Revieren fest, dass die Bestände dort stabil sind“, so Lange. Vergleiche mit Revieren, in denen sich die Jäger wenig um das Raubwild kümmern, würden dagegen zeigen, dass dort auch Niederwild zurück geht.

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