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Kultur und FReizeit : Eine Reise in ganz neue Welten

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Zirkus-Ubuntu-Programm „Schalimar und das Gold der Wüste“ feiert erfolgreiche Premiere in Horst.

Musik, Poesie, Akrobatik und Jonglage – all das präsentierten die Kinder und Jugendliche vom Zirkus Ubuntu. Und das auf höchsten Niveau. Bei der Premiere des neuen Programms „Schalimar und das Gold der Wüste“ bewiesen die Kleinen großes Talent und begeisterten die Besucher in Horst. Mit ihrem bunten Spektakel geht die Gruppe nun auf Tournee.

Aus dem Ansatz heraus, jungen Menschen einen Sinn zu geben und Perspektiven zu schaffen, entwickelte sich vor 23 Jahren die Idee, Ubuntu ins Leben zu rufen. Jährlich geht es seither mit etwa 70 Menschen und einem bunten Programm auf Tour. Die Mitglieder der Zirkus-Gemeinschaft rotieren. Jene, die schon längere Zeit dabei sind, geben ihr Wissen und ihre Erfahrungen an die Neuen weiter. Und jeder ist eingeladen mitzumachen.

Die Teilnehmer bekommen je nach Begabung eine Aufgabe zugeteilt. Neue Mitglieder werden stets gesucht. Wer Interesse hat, kann am 30. September von 10.30 bis 13.30 Uhr zum Kennenlern-Tag auf den Heide-Hof, an der Heide 1 bis 3 in Horst, kommen. „Wir finden für jeden etwas. Jeder kann mit irgendeiner Fähigkeit hier seinen Beitrag leisten“, erklärt Heiko Schlüter, Werkstattleiter bei Ubuntu.

Seit 2002 hat die Gemeinschaft auf dem Heidenhof ihr Zuhause. Mit viel Liebe zum Detail und ganz eigenem Stil wurde der Platz gestaltet. Auf dem Areal wird geplant, gebastelt, geprobt. Dabei dient der Ort aber nicht allein als Werkstätte und Übungsplatz, sondern bietet auch Platz zum Beisammen und Austausch. Der Zirkus sei „eine Familiensache“, betont Schlüter. „Es ist nicht so, das die Eltern hier ihre Kinder einfach abgeben, sondern die ganze Familie wird in die Arbeitsprozesse mit eingebunden.“

Fünf Jahre sei er nun mit seinen beiden Söhnen dabei. Stolz verrät er, das sein Sohn einen der Protagonisten im Stück spielt. Und sein jüngerer Sohn wäre in der Ubuntu-Vorgruppe. Die ist für die Künstler gedacht, die noch zu klein sind, um auf Tournee zu gehen, aber trotzdem gern mitmachen möchten.

Jeden Sonnabend treffen sich die Familien auf dem Zeltplatz des Zirkus. „Das ist eine interessante Erfahrung. Wir sind gerade dabei, uns etwas zu lösen und an die nächste Generation das Ubuntu-Erbe heranzutragen“, erzählt Projektleiter Robert Scharmacher. Drei Jahre ist er nun schon mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern dabei. Als sein Nachwuchs damals eine Vorstellung sah, war dieser Feuer und Flamme. Scharmachers Töchter wirken als Artisten und Musiker mit.

Jedes Jahr wird ein anderes Thema in Szene gesetzt. Mit der diesjährigen Inszenierung „Schalimar und das Gold der Wüste“ begibt sich der Zuschauer mit Jakob auf die Reise durch die Wüste in ganz neue Welten. Schalimar, der Geist der Wüste, lässt die Menschen jedoch seine Empörung spüren, als Jakob einen Fehler macht.

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erstellt am 25.Jul.2017 | 11:51 Uhr

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