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Weihnachtsaufführung op Platt : Eindrucksvolles Oratorium

vom
Aus der Redaktion der Wilsterschen Zeitung

Solisten, Chor und Musiker ernten großen Beifall für ungewöhnliche Aufführung in Wilster. Komponiert von Kantor Hartwig Barte-Hanssen und übersetzt von Karl-Wilhelm Steenbuck, genießt das Publikum die Weihnachtsgeschichte nach Lukas.

Im vergangenen Jahr erklang in der St. Bartholomäus Kirche das Plattdüütsche Wiehnachtsoratorium in der Uraufführung. Jetzt wiederholte die Kantorei Wilster mit dem Bach-Vocal-Ensemble, Solisten und dem Orchester Collegium Musicum unter der Leitung von Hartwig Barte-Hanssen das Konzert. Der Kantor begrüßte die Konzertbesucher trotz des niederdeutschen Programms auf Hochdeutsch. „Ich bin dieser Sprache nicht mächtig“, bekannte er. Karl-Wilhelm Steenbuck hatte die plattdeutsche Übersetzung der Weihnachtsgeschichte nach Lukas geschrieben und Hartwig Barte-Hanssen die Musik geschrieben. Er freute sich über die gute Resonanz bei dieser zweiten Aufführung in Wilster.

Barte-Hanssen spielte zur Einleitung an der der Orgel, die plattdeutschen Gedichte „De Winter“ von Hans Moritzen und „Dezember“ von Brigitte Fokuhl, vorgetragen von Jens Harder, stimmten auf den Abend ein. „Kummt her ji Harders, makt ju op de Been. Kummt her, dat Kind in de Krüff antosehn!“ Auch auf Platt eine ergreifende Geschichte, die in einem „Freut ju, freut ju, ji Christenlüüd!“ endete. Als Solisten wirkten neben Chor und Orchester Geraldine Zeller (Sopran) und Dennis Schildt (Bass-Bariton) mit und zeigten auch in der für sie ungewohnten Sprache beeindruckendes Können. Das Publikum applaudierte begeistert, sehr zur Freude der Sänger und Musiker. Foto: Geraldine Zeller freut sich über den Weihnachtsstrauß.

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