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Aktionen und Informationen : Einblick in kunterbunte Schulwelt

vom
Aus der Redaktion der Wilsterschen Zeitung

Beim Tag der offenen Tür nutzen viele Besucher die Gelegenheit sich die Gemeinschaftsschule Wilster anzusehen. Auf großes Interesse stößt die Verbraucherbildung.

„Mit diesem Tag der offenen Tür wollen wir einmal zeigen, wie bunt unsere Schule ist!“ So begrüßte die Leiterin der Gemeinschaftsschule Wilster, Marlis Krumm-Voeltz, mehrere hundert Eltern und Kinder in der Mensa der Schule. Nach einer Begrüßungsmelodie einer Schülercombo ermunterte sie die Besucher, einmal „Schule pur“ zu erleben.

Dazu boten die Klassen 5 bis 10 der Gemeinschaftsschule vielfältige Möglichkeiten an Informations- und Aktionsständen in den Klassen- und Fachunterrichtsräumen, in der Pausen- und in der Sporthalle. Umfassend informierte die Schule die Eltern der zukünftigen 5. Klassen, um ihnen schon jetzt die Klassenlehrer Stefane Schmidt, Katharina Becker und Martin Bujack vorzustellen. Die angehenden Fünftklässler hatten viel Spaß an Schnupperstunden, bei denen es ihnen insbesondere die Experimente im Chemieraum angetan hatten.

Ein Schwerpunkt der Präsentationen, zu denen alle Besucher von zahlreichen Schüler-Scouts geführt wurden, war die Verbraucherbildung. Die Gemeinschaftsschule Wilster ist seit fünf Monaten eine Modellschule für Verbraucherbildung der deutschen Stiftung Verbraucherschutz. In diesem Rahmen hatten Samanta Hampel (14), Lina Flötenmeyer (15) und Lea Alicja Simon (15) aus der 16-köpfigen Flex-Klasse für leckere Dips, Kuchen und Brote gesorgt. „Sie haben sich eine ganze Woche lang darauf vorbereitet“, so Fachlehrerin Inken Carstensen-Herold. Das fing mit dem Zusammenstellen der Rezepte im Unterricht an, ging über den Wareneinkauf bis hin zur Zubereitung in der Schulküche, ehe die Leckereien in der Schulmensa zur Verkostung präsentiert wurden. Wie knapp viele Menschen mit einem geringen Einkommen haushalten müssen, demonstrierten Leon Grüntz (15), Hector Vasquez (15) und Chantal-Luise Grassing (14) an einem Mitmach-Aktionsstand. Im Unterricht zum Thema Konsum und Lebensstil, Ernährung und Gesundheit hatten sie die günstigsten, durchschnittliche und die großzügigsten Kostensätze für Miete, Heizung, Lebensmittel, Kfz-Kosten, Telefon, Kleidung und anderes zusammengestellt. Bettina Kock hatte aus den Vorschlägen folgendes Budget gezogen: 819 Euro als Monatseinkommen einer Friseurin. „Es ist ganz schön schwer, damit auszukommen“, stellte sie fest, nachdem sie die Einkommensgrenze bereits deutlich überschritten hatte. „Das war für viele ein Schock“, stellte auch die Verbraucherschutz-Fachlehrerin Ines Weidt fest. In der Garten-AG machten Tom Giesemann (15) und Alexander Stieben (11) Vorschläge für die richtige Topfbepflanzung. Maren Heutmann war aus Wewelsfleth gekommen, um sich die Schule anzusehen. Sie war begeistert von den Experimenten im Chemieunterricht. Der 15-jährige Nico Behling demonstrierte die chemischen Reaktionen von Säuren und Laugen, als er mit verdünnter Natronlauge und verdünnter Salzsäure experimentierte. Tobias Wirtz (15) und Lasse Kalwat (14) zogen die möglichen Schulanfänger der neuen 5. Klassen in ihren Bann, als sie innerhalb des Wahlpflichtunterrichts die Flammenfärbung unter Zugabe von Calcium, Kupfer oder Lithium praktisch vorführten und auch die Zehnjährigen ermunterten, mit den chemischen Substanzen zu experimentieren.

In zwei Klassen erlebten die Besucher die neuen digitalen Tafeln, die die Schule aus ihrem eigenen Budget angeschafft hat. Nach und nach sollen damit auch die weiteren Klassen ausgestattet werden. Abschließend wurde in der Mensa Gelegenheit zu intensiven Gesprächen bei kleinen Naschereien geboten.

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