zur Navigation springen

Tag der offenen Tür : Einblick in den Helferalltag

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Polizei und Feuerwehr organisierten einen gemeinsamen Tag der offenen Tür mit zahlreichen Aktionen, Vorführungen und Informationen.

Mit einem groß angelegten Tag der offenen Tür feierte die Freiwillige Feuerwehr Brunsbüttel ihr 125-jähriges Bestehen. Doch das tat sie nicht alleine, denn unter dem Motto „25 plus ein Jahr am heutigen Standort “ hatte auch das Polizeirevier die Besucher mit vielen Aktionen und Informationen zur Besichtigung des Polizeigebäudes eingeladen. „Wir rücken sehr häufig gemeinsam zu Einsätzen aus, da ist es doch schön, auch mal auf einer anderen Ebene etwas gemeinsam auf die Beine zu stellen“, zeigte sich Manfred Wieck, Leiter der Brunsbütteler Polizeistation, vom Ergebnis begeistert.

Für die gemeinsame Veranstaltung wurde die Emil-von-Behring-Straße zwischen Kopernikus-Straße und dem ZOB vollständig für den Verkehr gesperrt. So konnten die vielen hundert Besucher, die sich nicht von den zeitweilig einsetzenden Regengüssen beirren ließen, ganz entspannt zwischen den beiden Veranstaltungsorten hin und her pendeln und dabei die zahlreichen Vorführungen auf der Straße verfolgen.

Neben unterschiedlichen Vorgehensweisen bei der Brandbekämpfung bekamen die Besucher einen Überblick darüber, welche Geräte bei einem Verkehrsunfall zum Einsatz kommen, um beispielsweise im Fahrzeug eingeklemmte Personen aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Für Begeisterung sorgten darüber hinaus die Vorführungen der Rettungshundestaffel Holstein. Zwölf Hundeführer zeigten, was die Vierbeiner leisten können. Insbesondere den jungen Zuschauern stockte der Atem, als einer der Rettungshunde zunächst über brennende Hindernisse und abschließend auch noch durch einen brennenden Reifen sprang. „Wir trainieren auf spielerische Art und Weise zweimal wöchentlich mit den Hunden. Dabei kristallisiert sich dann auch heraus, welcher Hund sich dafür eignet, über brennende Hindernisse zu springen oder in der Höhenrettung eingesetzt zu werden“, so Hundeführer Sönke Holm.

Die Ausstellung vieler Feuerwehrfahrzeuge der unterschiedlichsten Jahrgänge stieß ebenso auf das Interesse der Gäste wie die Einsatzfahrzeuge der Polizei. Ein Überschlagsimulator der Dekra versetzte außerdem so manchen Autofahrer ins Erstaunen. Um sich aus einem Anschnallgurt zu befreien, während das Fahrzeug auf den Kopf liegt, bedarf es doch einer gewissen Technik, da der Gurt erst entlastet werden muss, bevor er sich schließlich öffnen lässt.

Während der Feuerwehr-Musikzug Hanerau-Hademarschen im Bereich der Feuerwache die Gäste mit facettenreicher Blasmusik unterhielt, sorgte der Fanfaren Corps Nortorf entlang der Straße und auf dem Gelände der Polizei für die musikalische Untermalung der Veranstaltung.


Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen