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Einander festhalten und Streit „zack, zack“ beenden

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

„Einander festhalten“ – das ist für Hans-Hermann und Ilse Voß das Motto einer langen Ehe. Sonntag, 5. April, feiert das Ehepaar seine Diamantene Hochzeit. „Vor 60 Jahren haben wir auch nicht geahnt, dass wir dieses Fest noch erleben“, sagt der 82 Jahre alte Jubilar und lächelt seine zwei Jahre jüngere Ehefrau liebevoll an.

Natürlich habe es in der langen Zeit auch immer mal wieder Unstimmigkeiten gegeben – „aber wir finden dann zack, zack wieder zueinander“, sagt Ilse Voß. Sie erzählt, dass die jüngsten Unstimmigkeiten gerade ein paar Tage zurückliegen. Das Paar, das im Restaurant „Zum Nordpol“ feiert, konnte sich bei der Tischordnung nicht einigen.

„Ich habe dann vorgeschlagen, das Los entscheiden zu lassen“, scherzt Hans-Hermann Voß, der 1932 in Beringstedt geboren wurde und dort zusammen mit seinen drei Geschwistern auf dem elterlichen Lohndreschereibetrieb aufwuchs. Nach der Schulzeit absolvierte der Jubilar eine Banklehre bei der Hohenwestedter Gemeindesparkasse. Ab 1953 war er dann bis zum Eintritt ins Rentenalter bei der damaligen Landsparkasse Schenefeld tätig.

Ehefrau Ilse wurde in Heide geboren, wuchs aber in der Holstenstraße in Schenefeld in dem Haus auf, wo sie heute noch mit ihrem Ehemann wohnt. Nach der Schulzeit war die 80-Jährige im elterlichen Nähmaschinen- und Fahrradgeschäft tätig.

Kennengelernt hat sich das Paar auf dem Todenbütteler Waldfest, fünf Jahre später trat es vor den Traualtar.

Mit der Geburt ihrer drei Söhne Walter, Hermann-Otto und Wolfgang gründeten sie dann schnell eine Familie. Diese hat sich mittlerweile durch vier Enkel und zwei Urenkel vergrößert.

Noch heute erfreut sich das Ehepaar an Kurzfahrten ins Blaue und an seinem alljährlichen Urlaub an der Ostsee. „Über die Sommermonate tauschen wir unser Eigenheim gegen unseren Wohnwagen“, sagt der Jubilar, der heute unter anderem noch aktiv im Männergesangverein „Concordia“ ist. „Meine Stimme ist nicht mehr so wie sie mal war – daher musste ich den Gesang aufgeben“, sagt Ilse Voß als Mitbegründerin des Frauenchores „Musica“. Auch die schwierige Hardinger Handarbeit musste sie auf Grund eines Augenleidens aufgeben. Besonders freut sich das Ehepaar auf das große Hochzeitsfest mit mehr als 70 Personen, zu dem sich natürlich auch die Familie angemeldet hat.

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erstellt am 30.Mär.2015 | 17:11 Uhr

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