Steinburger Heimatverband : Ein Vorzeigeprojekt – und alles andere als verstaubt

Das Buchprojekt des Heimatverbands mit Itzehoer Schulen dienst auch der Imagewerbung.

shz.de von
27. April 2014, 20:21 Uhr

142 Itzehoer Schüler, die sich mit dem Begriff Heimat auseinandersetzten. Für Karl-Heinz Zander, Sprecher des Steinburger Heimatverbands, ist das ein echtes Vorzeigeprojekt. „Es gibt nichts vergleichbares“, sagt er und fügt hinzu: „Es ist ein modernes Projekt, das uns auch ein anderes Image verschaffen soll.“ Wie Karl-Heinz Zander weiß auch der langjährige stellvertretende Heimatverbands-Vorsitzende, Hans Carstens, das die Organisation einen Aufbruch zu neuen und dabei vor allem jüngeren Ufern einleiten muss. „Der Verband muss sich inhaltlich neu und moderner aufstellen“, sagt Carstens auch mit Hinweis auf sinkende Mitgliederzahlen. Für beide ist das Schüler-Projekt ein erster Schritt in die richtige Richtung. Dabei will Karl-Heinz Zander auch dem Begriff Heimat eine zeitgemäße Bedeutung geben: „Das Thema ist alles andere als angestaubt oder verknöchert. Es ist ganz real – auch für junge Menschen.“ Diese nähmen ihr Umfeld in ganz besonderer Weise wahr. „Ihr Dorf, ihre Stadt – all das hat mit Heimat zu tun.“ Zander findet, dass die Arbeit der Schüler gerade auch für junge Leute mit Migrationshintergrund lesenswert ist.

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