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Norddeutsche Rundschau

21. August 2017 | 08:41 Uhr

WOA : Ein Volksfest als Dankeschön

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

25 Mal gab es das Wacken Open Air – Zeit, um einfach mal Danke zu sagen, dachten sich die Macher und luden kurzerhand die Bewohner der umliegenden Dörfer zum Feiern ein.

„Wir sind böse Piraten“, behauptete Kapitän Schwarzbart und animierte den kleinen Simon zum Mitmachen. Dieser guckte sich den „Schrecken der sieben Weltmeere“ erst einmal genauer an – aber als er eine Goldmünze bekam, lächelte der Fünfjährige.

Spaß für Groß und Klein war gestern garantiert auf dem Geburtstagsfest, mit dem die Macher des 25. Wacken Open Air einfach mal Danke sagen wollten und alle Einwohner der umliegenden Gemeinden zu einem bunten Oktoberfest auf dem Foundation-Gelände eingeladen hatten. Schon von dem Open-Air-Gottesdienst mit Pastorin Petra Judith Schneider und Pastor Jörg Christiansen zeigten sich die Besucher beeindruckt. „Das war ein wirklich toller Gottesdienst“, schwärmte auch Ellen Michels aus Agethorst. Insbesondere der Auftritt der Musiker Mutz und KayCee habe ihr besonders gefallen. Ohnehin konnte sich das Bühnenprogramm mit den Metalkids, der akkustischen Parodie-Coverband Blaas of Glory oder der Band Skyline aus der ersten Stunde des WOA mit Doro Pesch sehen lassen. Den Auftakt machten traditionell die Wackener Fire-Fighters.

„Es ist einfach toll hier“, sagte Marianne Peers aus Gribbohm. Gemeinsam mit ihrem 78 Jahre alten Ehemann Rolf und ihrem 49 Jahre alten Sohn Manfred war sie der Einladung zu der Geburtstagsfeier gefolgt. „Wir lassen es uns auch nicht nehmen, regelmäßig über das Festivalgelände zu laufen“, sagt die 78-Jährige. An die Anfänge des Metal-Festivals erinnert sich auch noch Johann-Hinrich Sass. War er doch damals Bürgermeister der Nachbargemeinde Gribbohm. „Früher kannte diese Art von Musik keiner von uns – heute gehören wir zu den größten Festival-Fans.“

Beeindruckt von den friedlichen Miteinander während des Festivals zeigte sich Sascha Templin aus Holstenniendorf. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Kerstin und seinen beiden Kindern Piet und Ida nahm er an der Geburtstagsfeier teil. „Ich bin stolz, ein Teil dieser großen WOA-Familie sein zu dürfen“, betont der 40-Jährige, während der dreijährige Piet eine Runde nach der anderen im Karussell dreht.

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erstellt am 05.Okt.2014 | 08:03 Uhr

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