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Norddeutsche Rundschau

24. August 2017 | 11:10 Uhr

Konzert : „Ein unglaublich schöner Abend“

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Sie kommt für einen Abend auf Einladung von Lyra nach Brunsbüttel – und begeistert das Publikum in der Galerie Rusch: Cathrine Jauer.

Sie strahlt zuweilen etwas Mädchenhaftes aus, wenn sie in ihrer erfrischend natürlichen Art gänzlich ungezwungen Geschichten aus ihrem Leben erzählt und ihr verschämtes Lächeln hinter ihren langen dunklen Haaren versteckt. Doch einen Wimpernschlag später ist Cathrine Jauer die Vollblutmusikerin, die mit klarer, gefühlvoller Stimme in Kombination mit den Klängen ihrer Akustik-Gitarre die Zuhörer selbstbewusst in ihren Bann zieht. Man kann froh sein, dass die 34-jährige Sängerin und Songwriterin dem Ruf ihres Herzens gefolgt ist und sich für eine Musikerkarriere entschieden hat, statt ihrem erlernten Beruf als Mediengestalterin nachzugehen.

In der Galerie Rusch verzauberte die Wahl-Nordfriesin, die ihre Wurzeln in Frankfurt am Main hat, auf Einladung des Kulturvereins Lyra, das vielzählige Brunsbütteler Publikum. Über zwei Stunden fesselte sie mit einer Mischung aus eigenen Kompositionen und originell gemischten und zum Teil eigeninterpretierten Evergreens aus der Zeit ihrer Idole wie Led Zeppelin oder Janis Joplin die Zuhörer. Mit norddeutscher Gelassenheit genoss das Publikum die mitreißenden Darbietungen. Lang anhaltender Applaus und Zugabenrufe zum Ende des Konzerts sowie gewünschte Signaturen auf erworbenen CDs der Künstlerin verdeutlichten erst, wie intensiv Cathrine Jauer die Zuhörer erreicht hatte. „Ich habe mich mittlerweile an die Mentalität der Menschen im hohen Norden gewöhnt und empfinde das stille Genießen in keiner Weise als störend“, sagt Cathrine Jauer.

Die Multiinstrumentalistin und Tochter eines Berufsmusikers zog es bereits in jungen Jahren mit ihrer Musik hinaus in die Welt. Auf ihren Reisen durch Europa bestritt sie durch Auftritte in Clubs und Bars ihren Lebensunterhalt und erfuhr dadurch früh, dass die Menschen nicht immer gleich auf ihre Musik reagieren, und die Reaktionen nicht unbedingt etwas darüber aussagt, ob die Musik gefällt oder nicht. „Es war ein unglaublich schöner Abend mit Dir“, äußerte Dieter Wölfert, der dafür die Zustimmung des Publikums erhielt. „Wir werden Deine Entwicklung beobachten und hoffen auf ein Wiedersehen“, so der Lyra-Vorsitzende weiter. Voraussichtlich im Herbst wird Cathrine Jauer, die vor zwei Jahren ihr eigenes Label unter den Namen Wooky Records gründete, ihre zweite eigene Solo-CD herausbringen. Wie schon der erste Tonträger unter dem Namen „when I sing“ wird auch die zweite CD ganz unterschiedliche musikalische Stilrichtungen mit Liedtexten, die das Leben schreibt, beinhalten und ebenfalls über die Homepage www.cathrinejauer.com erhältlich sein. „Ich bin eine Youtube-rin und habe dort meinen eigenen Channel, wer also schon eine kleine Kostprobe hören und sehen möchte, ist eingeladen“, so Cathrine Jauer.

 

>Bereits am 21. Februar um 20 Uhr gibt es das nächste Lyra-Konzert. Mit Olaf Plotz und Benjamin Stein trifft das Publikum auf zwei der innovativsten Klanggestalter Norddeutschlands.

 

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erstellt am 10.Feb.2014 | 12:37 Uhr

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