Teichanlage am Birkenweg : Ein Teich erwacht zu neuem Leben

Vorarbeiten: In dieser Woche wird ein Abscheider eingebaut, um mögliche Verunreinigungen im Regenwasser zu beseitigen.
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Vorarbeiten: In dieser Woche wird ein Abscheider eingebaut, um mögliche Verunreinigungen im Regenwasser zu beseitigen.

Die Anlage am Birkenweg in Itzehoe wird umgestaltet – in Kürze soll Regenwasser hineinlaufen.

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20. Oktober 2017, 11:00 Uhr

Zuerst wurde die Teichanlage am Birkenweg vom Schlamm befreit, das Ufer wurde neu profiliert. Das geschah im Frühjahr. Im Sommer gab es Arbeiten am Ablaufbauwerk. „Jetzt müssen wir sehen, dass wir wieder Wasser reinkriegen“, sagt Heinz-Rüdiger George, Leiter der Umweltabteilung. Dafür wird seit dieser Woche gebaggert.

Schon lange wünschten sich die Anwohner und insbesondere die Siedlergemeinschaft Kaiserberg, dass die verwilderte Teichanlage wieder hergerichtet wird. Immer wieder war das Projekt geschoben worden, in diesem Jahr standen endlich Mittel zur Verfügung.

Vorarbeiten waren schon früher geleistet worden: Bei der Umstellung der Kanalisation im Bocksberg auf das Trennsystem sei „in weiser Voraussicht“ ein Abzweiger vom Regenwasserkanal eingebaut worden, sagt George. Künftig laufe das Oberflächenwasser erst in den Teich und durch dessen Ablauf wieder hinaus. Für den Fall sehr starken Regens wurde ein Überlauf eingebaut, aber George betont: „Wir hätten immer genug Kapazität in der Teichanlage.“

Etwas fehlte noch, und daran wird jetzt gearbeitet: Da von den Oberflächen „nicht ganz reines Wasser“ kommen könnte, wurde in der Grünanlage mit einem Schacht ein Leichtflüssigkeitsabscheider eingebaut. So könne eine etwaige Verschmutzung abgefangen werden. Über den Winter soll es laut George noch Pflanzarbeiten geben, denn einiger Bewuchs musste entfernt werden. Auch Bänke, Tisch und Abfallbehälter werden noch installiert.

Derzeit fließt noch kein Wasser in den Teich, der Abzweiger bleibt gesperrt, bis die Arbeiten beendet sein. „Ab übernächster Woche laufe das Regenwasser hinein“, meint George. Ganz voll werde der Teich aber nicht, ein verlandeter Teil bleibt, wie er ist – anderes erlaube die Höhenlage des Regenwasserkanals nicht. So gebe es zwei verschiedene Biotope: „Es wird ganz interessant zu beobachten, wie sich die unterschiedlichen Bereiche entwickeln.“

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