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Norddeutsche Rundschau

19. November 2017 | 11:47 Uhr

Freibad : Ein Sorgenkind mit Spaßfaktor

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Vor 50 Jahren wurde das Wackener Freibad in Betrieb genommen. Jubiläumsfeier mit Taufe im Kinderplanschbecken

50 Jahre Freibad Wacken – das feierte der Förderverein am Wochenende mit einem großen Fest. Sport, Spiel Aktionen und eine Taufe gehörten zum vielfältigen Programm. Vor allem Sabrina und Rüdiger Brandt wird der Tag in Erinnerung bleiben. Sie ließen ihren ein Jahr alten Sohn Jonte von Pastorin Petra Judith Schneider im Kinderplanschbecken taufen. Das freute besonders Opa Uwe Brandt. „Ich habe versprochen, dass ich drei Mal vom Drei-Meter-Turm springe, wenn mein Enkel hier getauft wird“, sagte der 76-Jährige. Er gehörte damit zu den wenigen, die sich wegen der nicht gerade sommerlichen Temperaturen ins Wasser trauten.

Carsten Storm, der Vorsitzende des Fördervereins, erinnerte in seiner Begrüßungsrede an die Anfänge. „Dass wir hier heute ein Freibad besitzen, verdanken wir Willi Arp.“ Er habe seinerzeit die Idee gehabt, in der Gemeinde ein Freibad zu errichten. Dass die Einrichtung heute keine schwarzen Zahlen mehr schreibe, sei kein Geheimnis und habe so manchem Bürgermeister schon graue Haare bereitet. Dank richtete Storm daher nicht nur an die Gemeindevertretung, die zu hundert Prozent hinter dem Bad stünde und damit den Betrieb aufrechterhalte, sondern auch an zahlreiche Firmen aus Wacken und Umgebung. „Damit wir besser klar kommen, unterstützen sie uns mit Leistungen und Gaben“, betonte Storm.

„Wir haben in unserer Gemeinde ein tolles Freibad, um das uns viele beneiden“, sagte Bürgermeister Axel Kunkel. Auch er erinnerte noch einmal daran, dass die Gemeinde in Bezug auf das Freibad oft vor schweren Entscheidungen gestanden habe. „Das Freibad ist unser kleines Sorgenkind, was aber Spaß bereitet.“ Derzeit befinde sich das Bad zwar in einem tollen Zustand – dennoch stünden immer wieder Veränderungen an. Sein Dank galt daher den Bürgermeistern der umliegenden Gemeinden, die die Wackener Gemeindevertretung immer wieder zum Weitermachen ermutigt habe. Besonders hervor hob er den vor zehn Jahren gegründeten Förderverein. „Ihr erst habt es möglich gemacht, dass unser Bad bestehen bleibt.“

Den Reden schloss sich schließlich das „Spiel ohne Grenzen“ an. Zu Lande und auf dem Wasser wetteiferten sechs Teams bei Glück- und Geschicklichkeitsspielen um den Sieg. Für Unterhaltung sorgten unter anderem die örtliche Feuerwehr mit einer Wassershow, Kinder der Grundschule und des Kindergartens sowie die Tanzgruppen des TSV-Wacken und des SV Vaale. Den musikalischen Rahmen bildete der Auftritt der „Fire Fighters“. In Erinnerungen schwelgen konnte die etwas ältere Generation im „Museumszelt“ beim Anblick alter Bilder und Videos, die den Bau des Freibades und die Jahre danach dokumentierten. Den Abschluss bildete die Partynacht mit DJ Gunnar.

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