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"Ein Ruck muss durch Itzehoe gehen": SPD setzt auf attraktive Innenstadt

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erstellt am 13.Mai.2013 | 10:02 Uhr

Itzehoe | "Die Innenstadt ist für die Itzehoer das beherrschende Thema", weiß SPD-Ortsvorsitzender Sönke Doll. Deshalb steht sie auch im Mittelpunkt des Wahlprogramms der Partei. Man habe viele Themen aus den Zukunftsgesprächen mit den Bürgern aufgegriffen. Es brauche ein aktives Innenstadtmanagement, das für einen attraktiven Einzelhandel mit einheitlichen Öffnungszeiten und gemeinsamen Aktionen sorgt. Dazu gehöre auch, dass die Fußgängerzone komprimiert werde, die Öffnung der Breiten Straße und der Oberen Feldschmiede für den Verkehr sei sinnvoll. "Wir brauchen nicht die längste Fußgängerzone, sondern die attraktivste", so Doll. Deshalb wolle man Treffpunkte und Freizeiträume schaffen. Dazu gehöre Wasser - die SPD unterstützt die Pläne des Vereins "störauf".

Der La-Couronne-Platz soll nach Abbau der Imbissbude wieder zentraler Platz werden. Langfristig könne man sogar über eine Über dachung der Fußgängerzone nachdenken. Und bevor sich dort gar nichts tue, werde sich die SPD dafür einsetzen, dass die Stadt das Hertie-Haus kauft und eine Markthalle sowie die Stadtbücherei darin unterbringt.

Der Bedarf habe sich ver ändert, betont Sigrun Schmidt. Es sei nicht alles wieder durch Einzelhandel zu füllen. "Die Innenstadt muss stärker für Wohnungen und Büros genutzt werden."

Die SPD will den Boden bereiten, damit sich weitere Betriebe ansiedeln und sich deshalb für den zügigen Weiterbau der A20 einsetzen, genau wie für einen Anschluss an den HVV-Tarif.

Ein wichtiger Punkt sei auch die bedarfsgerechte verlässliche Kinderbetreuung durch Kitas, Ganztagsschulen und Tagesmütter, erklärt Fraktionsvorsitzender Dieter Krämer. Mindestens eine der weiterführenden Schulen soll als gebundene Ganztagsschule Unterricht bis 15.30 Uhr anbieten, so Doll. Und: Man wolle sich auf die frühere Stärke als Sportstadt besinnen, etwa durch eine Förderung der Vereine und das Ausweisen von Lauf-, Walking- und Velo-Routen, aber auch durch den Sportpark auf Alsen. Dabei werde die Kultur nicht vergessen. Zudem soll bürgerschaftliches Engagements gefördert werden.

Mit all dem will die SPD eines erreichen: "Es muss ein Ruck durch unsere Stadt gehen", sagt Sönke Doll. Die SPD wolle "Motor, Getriebe und Lenkung dieses Aufbruchs sein", aber die Bürger mitnehmen. Gemeinsam könne man erreichen, dass sich Itzehoe zu einer "lebenswerten Stadt im Grünen" entwickelt.

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