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Neujahrsempfang : Ein Prosit auf das neue Amtshaus

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Neujahrsempfang mit weit über 100 Gästen in Poyenberg . Architekt stellte den geplanten Verwaltungssitz in Kellinghusen vor.

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erstellt am 11.Jan.2014 | 08:15 Uhr

Für das Amt Kellinghusen wird 2014 ein besonderes Jahr. Im Frühjahr soll mit dem Bau des gemeinsamen Verwaltungsgebäudes begonnen werden. Deshalb stand der Bau auch im Mittelpunkt des sechsten Neujahrsempfanges des Amtes. Architekt Reinhold Wuttke junior (Studio 42 aus Neumünster) stellte den Gästen die Pläne für das Verwaltungsgebäude vor.

Amtsvorsteher Clemens Preine, der weit über 100 Gäste in der Gaststätte „Zur Eiche“ in Poyenberg begrüßt hatte, warb zuvor noch einmal für das Gebäude – auch bei den Hohenlockstedter Gästen, deren Gemeindevertreter bekanntlich Klage gegen den Neubau am Verwaltungsgericht Schleswig eingelegt haben. „Die Klage läuft noch, noch ist nichts entschieden“, so Preine. Aus seiner Sicht sei der gemeinsame Verwaltungssitz eine sinnvolle Investition, die nicht beklagenswert sei. Der Bauantrag sei zwar auf dem Weg, aber Preine bezweifelte selbst, dass der von ihm angedachte Termin 15. März als Baubeginn zu halten sei. Es sei denn, scherzte er in Richtung des stellvertretenden Landrats Dr. Heinz Seppmann, dass dieser für eine schnellere Bearbeitung sorge.

Das Verwaltungsgebäude soll auf dem ehemaligen Rewe-Standort in der Kellinghusener Innenstadt entstehen – ein für die Planer fast optimaler Standort aufgrund seiner zentralen und damit bürgernahen Lage. „Mit dem Ankauf ist dem Amt ein Glücksgriff gelungen.“ Gleichzeitig werde durch die neue Nutzung ein innerstädtischer Missstand verhindert, denn der Lebensmittelmarkt sei sonst kaum nutzbar.

Und noch einen Vorteil, der sich auch günstig auf die Kosten auswirkt, zählte Wuttke auf. Die neue Verwaltung könne komplett auf der alten Pfahlgründung errichtet werden. Es sei später sogar noch Platz für eine Erweiterung. Sein Fazit: „Die Standortentscheidung ist an Nachhaltigkeit kaum zu übertreffen.“ Die Kosten werden auf 4,7 Millionen Euro geschätzt. Amtsvorsteher Preine bekräftigte hier noch einmal – auch mit Blick auf das Itzehoer Kreishaus –, dass die beschlossene Kostenobergrenze von fünf Millionen Euro nicht überschritten werde.

Neben Gemeinde- und Amtspolitikern, Vertretern der Wirtschaft und der Vereine hatte auch erstmals Kreispräsident Peter Labendowicz den Weg nach Poyenberg gefunden. Er berichtete über die Aktivitäten und Schwerpunkte der Kreispolitik und dankte vor allem den Ehrenamtlern für ihr Engagement, denn „ohne diese Menschen wäre die Gesellschaft um einiges ärmer“.

Eine erstaunlich aktive Gemeinde stellte Poyenbergs Bürgermeister Karsten Beckmann vor. Der Ort mit seinen 390 Einwohner verfügt über sieben Vereine mit über 500 Mitgliedern. Der bekannteste ist der Bullyclub, der jährlich das Irish-Folk-Festival ausrichtet und Poyenberg bundesweit bekanntgemacht hat. Dafür ehrte Beckmann den Vorsitzenden und Organisator Stefan Jürgensen mit einem großen Präsentkorb. Einen weiteren Einblick in das Vereinsleben gab der Theaterclub, der den kurzen Sketch „An der Theaterkasse“ aufführte. Musikalisch untermalt wurde der Empfang von Peter Reinhard, für die Stärkung bei lockeren Gesprächen sorgte danach ein kaltes Büfett.

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