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Itzehoe : Ein neues „Prachtstück“ für die Wehr

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Ein Wechsellader-Fahrzeug wurde offiziell an die Freiwillige Feuerwehr Itzehoe übergeben. Zwei Abrollbehälter folgen im Laufe des Jahres.

von
erstellt am 26.Mär.2015 | 12:00 Uhr

Itzehoe | Knapp zehn Meter lang, gut 14 Tonnen schwer und 360 Pferdestärken stark. Als „Prachtstück“ bezeichnete Bürgermeister Andreas Koeppen das neue Wechsellader-Fahrzeug, das gestern Nachmittag offiziell an die Freiwillige Feuerwehr Itzehoe übergeben wurde. 244 000 Euro hat das Fahrzeug gekostet, weitere 236 000 Euro werden in zwei so genannte Abrollbehälter, von denen der erste im Sommer geliefert werden soll, investiert.

„Das Fahrzeug erweitert unser Einsatzspektrum, wir können neue Aufgaben übernehmen“, sagte Wehrführer Peter Happe. Dazu zählen unter anderem Wasserrettung und technische Hilfeleistung. So können mit dem 12,6 Meter langen Kran beispielsweise Boote zu Wasser gelassen oder Autos angehoben werden. „Damit sichern wir auch unser Einsatzgebiet auf der A23“, erläuterte Happe.

Der Wechsellader mache aus zwei Fahrzeugen eines, so Koeppen. Denn die beiden Abrollbehälter erfüllen unterschiedliche Aufgaben. 6000 Liter Wasser und Schaum fasst der eine, um einen Atem- und Strahlenschutzbehälter handelt es sich bei dem anderen Exemplar.

Mit der Neuanschaffung wird ein Tanklöschfahrzeug ersetzt, das bereits 26 Jahre alt ist − und die Feuerwehrleute bereits einige Male im Stich gelassen hat, wie Peter Happe berichtete. Entsprechend froh sei er über das neue Modell. Happe: „Herzlichen Dank an den Bürgermeister und die Politik.“ Die Kommunalpolitiker hatten die Anschaffung ursprünglich bereits Ende 2012 genehmigt, doch die erste Ausschreibung schlug fehl − die Kosten waren höher als kalkuliert. Im August 2013 wurde schließlich nachgebessert, so dass im Juni vergangenen Jahres die Aufträge erteilt werden konnten.

„Ich bin froh, dass der Rat eindeutig hinter der Feuerwehr steht“, sagte Andreas Koeppen. Auch die Verwaltung habe eine Menge an Vorarbeit geleistet. „Aber jetzt ist es geschafft.“ Der Bürgermeister bekräftigte, dass die Freiwillige Feuerwehr neben der guten Ausbildung auch modernstes Gerät benötige.

Die Feuerwehrleute werden nun schrittweise mit dem neuen Fahrzeug vertraut gemacht. „Die Ausbildung ist angelaufen“, sagte Zugführer Mark Bollhardt. 15 Kameraden haben bereits ihren Kranschein absolviert.

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