Ein Licht bricht durch

dietmar gördel

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26. Juni 2015, 12:36 Uhr

Mit einem Mal wurde alles finster. Wie eine schwarze Wand zog ein Schauer auf. Während im Süden noch die Sonne schien, war nördlich alles schwarz. Ein atemberaubender Anblick von herber, aber bedrohlicher Schönheit.

Ich war auf dem Rückweg von einem Trauerbesuch. Wenn ein Mensch stirbt, schiebt sich die Finsternis des Todes vor unser Leben und verdunkelt unser Sein. Wir werden geschüttelt, Schmerz und Trauer wirken auf uns ein. Der Tod macht Angst. Und oft dauert es lange, bis dunkle Wolken weichen.

In der Schauerfront war ein heller Fleck zu sehen, wo ein Sonnenstrahl die Wolkendecke durchbrach. Dieser Strahl öffnete mir das Herz und erinnerte mich an das Wort von Jesus: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, braucht nicht im Dunkeln umherzuirren, denn er wird das Licht haben, das zum Leben führt.“ Dunkle Stellen gibt es genügend, durch die wir hindurch müssen. Gut, wenn gerade dann uns ein Licht leuchtet. Ich habe für mich die Erfahrung gemacht, dass Jesus gerade in schweren Zeiten hilft, meinen Weg ins Leben zu gehen.

Ob durch einen biblischen Vers, eine Berührung oder durch die Sonne, die die Wolken verdrängt.

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