Literatur : „Ein Landarzt zum Verlieben“

Witzig-spritzig nennt Heike Denzau ihren neuen Roman.
Witzig-spritzig nennt Heike Denzau ihren neuen Roman.

Wewelsflether Autorin Heike Denzau präsentiert Liebesroman. Premierenlesung am 8. März in Itzehoe.

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03. März 2018, 06:52 Uhr

„Ein Landarzt zum Verlieben“ ist Titel des neuen Romans der Wewelsflether Autorin Heike Denzau. Gerade arbeitet sie daran, die Premierenlesung vorzubereiten, die am Donnerstag, 8. März, um 19.30 Uhr in der Itzehoer Buchhandlung Heymann in der Breiten Straße 22-32 stattfindet. „Ich bin dabei, die Szenen auszusuchen, die ich vorlesen möchte.“ Das falle ihr allerdings nicht leicht, denn: „Es gibt viele richtig witzige Szenen“, erzählt sie und lächelt. Die Auswahl soll eine „richtig nette Mischung“ aus Romantik, Spannung und Humor werden – ohne zu viel über das Buch zu verraten. Schließlich soll es noch einige Überraschungen für die Lese-Fans geben. Die Figuren des Romans seien zum Teil recht skurril. „Das Entwickeln der Figuren ist auch etwas, was mir bei diesem Roman ganz viel Freude bereitet hat“, sagt die Autorin.

Hauptfigur ist Medizinstudentin Isa Hofer, die kurz ihr Studium unterbrechen muss, um ihrer Mutter in deren Pension zu helfen. Gleichzeitig jobbt sie in der Praxis eines alten Landarztes, die kurzfristig von dessen Neffen übernommen wird. „Eine Romanze beginnt“, verrät Heike Denzau. Doch dann gibt es noch so manche Verwicklungen – und unter anderem berührende Szenen, in denen die Schicksale von Patienten eine Rolle spielen.

Schon im Frühjahr 2017 war der Liebesroman fertig, ging als Manuskript an den Knaur-Verlag. Jetzt liegt das Buch mit idyllischem Cover vor – und ist ab 18. März im Handel erhältlich. „Ich brauche immer etwa acht Monate bis ein Roman fertig ist. Das war bei diesem genauso.“ Und auch bei dem neuesten Krimi um Protagonistin Lyn Harms, der im Juni im Emons-Verlag erscheinen wird, rechtzeitig vor dem Wacken Open Air. Der Titel: „Der Teufel von Wacken“.

Die Ideen zu den Romanen würden sie förmlich „anspringen“, erzählt die Autorin. „Plötzlich ist eine da, und dann schaue ich weiter, ob ich mit der Idee was anfangen kann.“ Zwei bis drei Wochen lang befasst sie sich dann intensiv mit der Geschichte. „Ich bin dann immer mal etwas geistig abwesend, aber meine Familie kennt das schon und kann das einordnen“, sagt die 54-Jährige. Im Kopf entstünden mehr Szenen, als letztlich ins Buch finden. „Sie lassen sich nicht alle verwerten. Aber es sind Szenen, die ich durchlebe, um meine Figuren besser kennen zu lernen.“ Und das spüre der Leser oder die Leserin dann auch. Heike Denzau entwickelt ihre Figuren von deren Kindheit an – und was sie erlebt haben. „Je nachdem was ich ihnen andichte, so werden sie zu den Persönlichkeiten im Buch.“ Dabei „schöpft man aus dem eigenen Leben“ oder dem der Menschen, „die man kennt“, und die Ähnliches durchlebt haben.

Ist es leichter, einen Liebesroman zu schreiben, als einen Krimi? Definitiv nicht, betont die Autorin. Auch wenn der „Landarzt zum Verlieben“ kein Krimi sei, so müsse doch auch hier ein Spannungsbogen entwickelt werden. „Ein Unterhaltungsroman muss auch den Leser vom Anfang bis zum Ende mitnehmen.“ Die Leser müssten schließlich jede Seite umblättern wollen.

Auf die Reaktion der Fans auf „Ein Landarzt zum Verlieben“ ist Heike Denzau nun gespannt. Für die Premierenlesung bei Heymann gibt es nur noch Restkarten. Weitere Lesungen finden am Sonnabend, 10. März, um 19 Uhr in Wewelsfleth in der Gaststätte Link (Mehrzweckhalle; Karten an der Abendkasse) und am Donnerstag, 22. März um 19 Uhr in Hohenlockstedt statt. Dort auf Initiative der Gemeindebücherei und der VHS Hohenlockstedt sowie des Meierhofs Möllgaard in der Wilhelm-Käber-Schule.

>„Ein Landarzt zum Verlieben“, Roman, erscheint im Knaur-Verlag, ISBN: 978-3-426-52102-1; 9,90 Euro

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