Stadtentwicklung : Ein Forum für Veränderung

Drei Vereine, eine Idee: Setus Studt von Planet Alsen, Ingrid Ebinal von K9 und Marten Becker von Freiraum (v.l.) planen gemeinsam den Netzwerk-Kongress „StadtDebatte“, der am 22. September auf dem Alsen-Gelände stattfinden soll.
Drei Vereine, eine Idee: Setus Studt von Planet Alsen, Ingrid Ebinal von K9 und Marten Becker von Freiraum (v.l.) planen gemeinsam den Netzwerk-Kongress „StadtDebatte“, der am 22. September auf dem Alsen-Gelände stattfinden soll.

Drei Itzehoer Vereine planen am 22. September auf dem Alsen-Gelände einen „Netzwerk-Kongress“. Es werden Teilnehmer für eine Informationsbörse gesucht.

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10. August 2018, 05:00 Uhr

Wohin entwickelt sich die Stadt? Und wie können moderne Ansätze auf der Grundlage von Bürgerbeteiligung und Nachhaltigkeit dazu beitragen, dass sie ihren Bewohnern eine verbesserte Lebensqualität bieten kann? Rund um Fragen wie diese soll sich eine öffentliche Veranstaltung am Sonnabend, 22. September, ab 11 Uhr auf dem Alsen-Gelände drehen und Vereine und Initiativen miteinander in Kontakt bringen. Organisiert wird der „Netzwerk-Kongress“ von den Vereinen Freiraum, K9 Kulturbahnhof Viktoria und Planet Alsen. „Stadtdebatte – urban, vital , vernetzt“ haben die Organisatoren den Tag betitelt und bereits verschiedene Aktionen vorbereitet. Interessierte sind aber ausdrücklich noch eingeladen, sich einzubringen.

Die Idee habe sich in Gesprächen in den vergangenen Jahren entwickelt, sagt Ingrid Ebinal von K9. „Wir diskutierten die Situation in der Stadt und stellten fest, dass an verschiedenen Punkten bei vielen Menschen das Bedürfnis nach Veränderung groß ist.“ Es gebe in Itzehoe viele Ideen, wie die Stadt verbessert werden könne, aber kaum eine davon werde umgesetzt, ergänzt Setus Studt von Planet Alsen. „Es gibt offenbar eine Barriere, die Ideen nicht überwinden können.“ Dies zu ändern, sei Ziel der Veranstaltung, sagt Marten Becker von Freiraum. „Wir wollen kein fertiges Netzwerk präsentieren, sondern ein Forum bieten, in dem sich ein Netzwerk entwickeln kann.“ Es sei, bei unterschiedlichen Schwerpunkten, ein gemeinsames Ziel der drei Vereine, „Itzehoe lebenswerter zu machen.“ Und dafür sei ein offener Dialog die Grundlage. „Wir müssen mehr ins Gespräch kommen.“

Offen bedeutet, dass der Netzwerk-Kongress ausdrücklich auch anderen Engagierten außerhalb der drei Vereine eine Plattform bieten soll. Es gehe darum, unterschiedliche Perspektiven zusammen zu bringen und Probleme aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu beleuchten, sagt Studt. Geplant ist deshalb eine Informationsbörse, auf der sich Vereine und Initiativen präsentieren können. „Aber auch Aktionen von Künstlern sind beispielsweise möglich“, sagt Ebinal. Es gebe viel Raum, sich einzubringen.

Zentraler Bestandteil des Tagesprogramms sind zwei Podiumsdiskussionen zu den Themen „Wir müssen reden – Stadt machen!“ und „Urbanes Grün – Stadt atmet Zukunft“, erklärt Thomas Engel von K9. Eingeleitet werden sie durch einen Impulsvortrag mit dem Titel „Auf dem Weg zum guten Leben in der eigenen Stadt“.

Begleitet wird der Kongress, der vom Kieler Kultusministerium und der Rosa-Luxemburg-Stiftung gefördert wird, von einem kulturellen Rahmenprogramm – unter anderem mit Fassadenfilmen. Den Abschluss bildet ein Konzert. Und es warte die „ein oder andere Überraschung“ auf die Teilnehmer. „Wir haben einiges in Vorbereitung“, sagt Engel.



>Kontakt: 04821/9565610.

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