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Norddeutsche Rundschau

16. Dezember 2017 | 06:49 Uhr

Pellkartoffeltage : Ein Fest rund um die Knolle

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Hohenlockstedt feiert die Pellkartoffeltage mit großer Eröffnung, Läufen, Ernteumzug und einem Familientag vom 26. bis 28. September.

von
erstellt am 13.Sep.2014 | 16:00 Uhr

Drei Tage dreht sich in Hohenlockstedt wieder alles rund um die Kartoffel. Von Freitag bis Sonntag, 26. bis 29 September, finden die 19. Pellkartoffeltage statt – mit einem sportlichen und unterhaltsamen Programm. „Dank vieler Helfer und Sponsoren haben wir wieder tolle Angebote“, sagt Elke Behm von Behm Event Solution, die die dreitägige Veranstaltung federführend im Auftrag der Gemeinde organisiert.

Im Mittelpunkt der Eröffnung am Freitag, 26. September, ab 19 Uhr in der Kartoffelhalle von Pohl Boskamp steht die Krönung der neuen Pellkartoffelkönigin. Nachdem sie ein Jahr als Prinzessin die hoheitlichen Pflichten kennen gelernt hat, wird Nadine Siebert die Krone von ihrer Vorgängerin Ann-Christin Bestmann entgegennehmen. Gleichzeitig wird die neue Prinzessin Frederike Moldrecht vorgestellt. Die 18-Jährige kommt ursprünglich aus Hamburg, wohnt seit einigen Monaten aber auf dem Manthey-Hof auf dem Hungrigen Wolf und lernt dort bei ihrem Freund die Landwirtschaft kennen. Von Siegfried Thurau, Vorsitzender der heimischen Erzeugergemeinschaft für Qualitätskartoffeln und Mitorganisator der Pellkartoffeltage, hat sie bereits eine erste Einführung in die Kartoffelkunde erhalten. „Frederike ist einige Tage mit auf dem Kartoffelroder gewesen.“

Erwartet werden zur Eröffnung auch wieder zahlreiche Königinnen aus anderen Regionen des Landes. Für Unterhaltung sorgen am ersten Abend, der von Bürgermeister Jürgen Kirsten, Kreispräsident Peter Labendowicz und Siegfried Thurau eröffnet wird, die Grundschulklasse 4a mit dem Rap-Song „Hey Joe“ und einem Theaterstück sowie der Pop-Chor Sing for Fun. Plattdeutsche Sketche präsentieren die Poyenberger Theaterspieler.

Der Sonnabend steht ganz im Zeichen des TSV Lola, der wieder den Pellkartoffellauf ausrichtet. Anmelden können sich Jugendliche und Erwachsene, für die ganz Kleinen gibt es wieder Bambini-Läufe über 500 Meter. Die Hauptläufe gehen wie immer in die Steinburg-Cup-Wertung ein (Anmeldungen unter tsv-lola.de). Der erste Start erfolgt um 12 Uhr ab Firmengelände Pohl-Boskamp. „Wir haben 50 bis 60 Helfer im Einsatz“, beschreibt Helmut Martens vom TSV Lola den großen logistischen Aufwand des Vereins. Und nur mit Hilfe einiger Sponsoren sei das Event finanziell überhaupt zu schaffen.

Der Sonntag ist traditionell der Familientag. Er beginnt mit dem Bauernmarkt und dem Gottesdienst auf dem Marktplatz um 10 Uhr. Es folgt der große Ernteumzug von 11.30 bis 12.30 Uhr. „Über 500 Teilnehmer wird es in diesem Jahr geben“, freut sich Elke Behm. Im Anschluss ab 13 Uhr wird die Spielmeile für Kinder eröffnet. Zahlreiche Vereine, Verbände und Institutionen bauen insgesamt 25 Stände auf. Dort können sich die Kleinen unter anderem schminken lassen, mit ferngesteuerten Autos fahren oder mit einem Bagger im Sand spielen. Auch eine Hüpfburg und verschiedene Geschicklichkeitsspiele wird es geben. „Zahlreiche Sponsoren haben sich hier beteiligt, so dass alle alle Spiele umsonst sind.“ Finanzielle Unterstützung gibt es auch für Getränke und Essen für Kinder, „so dass sich dies auch kinderreiche Familien leisten können“, betont Elke Behm.

Gleichzeitig zu den Kinderspielen läuft ein fast vierstündiges Bühnenprogramm auf dem Marktplatz. Mit dabei unter anderem die Musikzüge Hohenlockstedt und Looft, das Fanfarencorps Nortorf, der Zauberer Sabbatino, die Panthers aus Krempe, die Tanzschule Flickenschild, die Bands Nikavia und SchuTwo sowie Buer Lars. Die Begrüßungsrede wird Bürgermeister Jürgen Kirsten um 13 Uhr halten.

Zu Gast während der Pellkartoffeltage sind auch Delegationen aus den Partnerkommunen Dargun (Mecklenburg-Vorpommern) und Lapua (Finnland). Diese nehmen am Sonnabend im Rathauspark an einer feierlichen Veranstaltung teil: Dort wird aus Anlass der ersten 100 Siedler, die sich nach Aufgabe des Schießplatzes Lockstedter Lager im Ort angesiedelt hatten, ein Gedenkstein enthüllt.

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