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Norddeutsche Rundschau

23. August 2017 | 17:56 Uhr

THeater : Ein Drache namens Urmel

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Kleinkunstbühne des Heider Marktfriedens begeistert im Elbeforum.

In Dithmarschens Kreisstadt Heide wird regelmäßig an den Heider Marktfrieden erinnert. Ein Abkommen, das im Mittelalter den Händlern friedliche Geschäfte am Markttag bescherte. Aus dem Festspiel-Ensemble entstand 1999 die Kleinkunstbühne Marktfrieden, die seitdem das ganze Jahr mit Aufführungen für Begeisterung bei Theaterfreunden sorgt. Seit einigen Jahren tritt die Kleinkunstbühne mit einem Stück für Kinder auch im Brunsbütteler Elbeforum auf.

In diesem Jahr brillierte die Marktfrieden-Bühne mit „Urmel aus dem Eis“ in der Bühnenbearbeitung von Frank Pinkus. Für über 250 Kinder und Jugendliche aus Itzehoe und Umgebung hatte Hans Stellmacher aus Itzehoe den Theaterbesuch organisiert, der Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt in Wilster war ebenfalls mit einem Bus zur Vorstellung angereist.

„Die Kleinkunstbühne Marktfrieden ist mittlerweile ein fester Programmpunkt“, erklärt Frank Dehning vom Elbeforum. Mit Gesang und Tanz zeigten die Darsteller die Geschichte des kleinen grünen Urzeittiers, dessen eingeeistes Ei von einem der Väter aus dem Saal ausgebrütet werden sollte. Doch die Kinder konnten die schweinische Haushälterin Wutz überreden, ihre Decken zum Ei-Auftauen herzugeben. Mit viel Gefühl zeigte das Ensemble, dass Angst haben nicht schlimm ist, und auch wenn das Zusammenleben sich manchmal nervig gestaltet, dass Zusammenhalten einen stark macht. Die Kinder fieberten mit Urmel und seinen Kumpanen mit, die unter anderem vom Vorstand der Kleinkunstbühne, Silvia Schukraft als Wutz und Margrit Hausenberg als Seele-Fant, gespielt wurden.

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