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Norddeutsche Rundschau

17. August 2017 | 23:32 Uhr

Bauamt : Ein Abschied und drei Geschenke

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Der Leiter der Bauaufsicht der Stadt, Heyo Buurman, geht in Pension und schenkt dem Bürgermeister zum Abschied symbolisch drei neue Bauten

Eigentlich wird derjenige, der in Pension geht, mit Geschenken bedacht. Bei dem Leiter der Bauaufsicht, Heyo Buurman, der gestern nach 36 Jahren oder genau 12  907 Tagen in Diensten der Stadt, in den Ruhestand verabschiedet wurde, war das auch so. Aber der 65-Jährige hatte auch seinerseits noch drei „Geschenke“ für Bürgermeister Andreas Koeppen mitgebracht, über die dieser sich sichtlich freute.

Denn neben den Baugenehmigungen fürs Feuerwehrgerätehaus in Wellenkamp und das Haus der Jugend, präsentierte Buurman erstmals auch die Pläne für die beiden neuen Gebäude. „Da kann jetzt der Tiefbau loslegen“, sagte Buurman – was zumindest beim Feuerwehrgerätehaus, in dem ein Lösch- und ein Mannschaftsfahrzeug untergebracht werden, der Fall sein dürfte. „Wir hoffen, dass wir Ende des Jahres einziehen können“, sagte Wehrführer Peter Happe. Beim modern aussehenden Haus der Jugend könnte das problematischer werden, denn es steht immer noch nicht fest, wie stark der Untergrund kontaminiert ist (wir berichteten).

In dem dritten Geschenk standen die Mitarbeiter der Verwaltung, die Buurman verabschiedeten, höchst selbst. „Das Rathaus hieß ja früher gern mal Burg Schreckenstein, weil es so dunkel war. Doch jetzt ist es ein Foyer der Erleuchtung geworden“, sagte Buurman. Auch der Bürgermeister zeigte sich in seiner Dankesrede begeistert über den Eingangsbereich zu seinem Arbeitsplatz. „Hier ist alles hell und freundlich – ganz wunderbar.“ Das Foyer soll nach seinem Willen auch zu einem kleinen Treffpunkt werden. An einer Wand wird noch ein Flachbildschirm montiert, auf dem Werbefilme über Itzehoe und Umgebung gezeigt werden. „Dort soll auch die Itzehoe-Hymne laufen, dazu können wir dort auf aktuelle Ereignisse in der Region hinweisen“, so Koeppen. Die Modernisierung des Foyers hat mehrere Monate in Anspruch genommen, die Decke wurde grunderneuert und mit einer neuen Lichtanlage versehen. Dazu werden Besucher ab jetzt mit leisen Klängen aus der neuen Musikanlage empfangen – auch dafür zeichnet der scheidende Chef der Bauaufsicht verantwortlich, der in seiner Freizeit häufiger Klavier spielen will. Andreas Koeppen will, dass sein Berater Buurman auch künftig freiberuflich für die Stadt tätig wird. „Nichts geht über eine gute Bauaufsicht. Herr Buurman, Sie waren und sind eine Stütze der Stadt.“

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erstellt am 01.Feb.2015 | 16:00 Uhr

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