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Volleyball-CUP : Ehrentitel für sportlichen Erfinder

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Eberhard Parr, Gründer des Volleyball-Turniers „Challenge Cup“ an der Auguste-Viktoria-Schule, wird zum Ehrenpräsidenten ernannt.

shz.de von
erstellt am 02.Feb.2014 | 16:15 Uhr

Es hat längst Tradition: Jedes Jahr nach der Vergabe der Halbjahreszeugnisse treffen sich Schüler ab der neunten Klasse, aber auch Lehrer und Ehemalige zum „Challenge Cup“ in der Sporthalle der Auguste-Viktoria-Schule. Seit gestern hat das Volleyballturnier ein ganz besonderes Oberhaupt: Feierlich wurde Eberhard Parr, Erfinder und „Urgestein“ des Challenge Cups, zum Ehrenpräsidenten ernannt. Der Lehrer geht im Sommer in den Ruhestand. Die Nachfolge als Organisatoren des Turniers treten seine Kollegen Christian Thias und Björn Stoltefuß an.

Parr, der an der Schule unter anderem als Sportlehrer und Oberstufenleiter arbeitet, rief das Turnier 1988 ins Leben. „Alles begann mit einem kleinen Vergleichswettkampf zwischen unseren drei Leistungskursen“, erzählte er. Den Namen dafür entlieh er einer Turnierserie aus dem Tennisbereich, in der Boris Becker damals aktiv war.

Gestern standen nicht drei, sondern 32 Mannschaften auf dem Feld. Mit dabei: Bunte Kostüme, laute Musik und gute Laune. Mehr als 250 Spieler und Besucher nahmen an der Veranstaltung nach Schulschluss teil. Anmelden konnten sich alle Oberstufenschüler, Neuntklässler mussten sich qualifizieren. Einzige Teilnahmebedingung: Die Mannschaften müssen aus Jungs und Mädchen bestehen.

„Der Challenge Cup ist viel mehr als nur ein Volleyballturnier“, urteilte Sport- und Biologielehrer Christian Thias. Es sei ein nettes Treffen mit Schülern, alten Bekannten und Lehrern, bei dem der olympische Gedanke im Vordergrund stehe. Nach mehreren Spielrunden wird nicht nur der Sieger nach Punkten gekürt – diesmal „The Presidents“ aus der Klasse 13b –, sondern auch die Mannschaft mit den schönsten Kostümen, in diesem Jahr die „Volli-Idioten“ aus dem 13. Jahrgang.

„Eine sensationelle Veranstaltung“ findet Parr auch noch nach 27 Jahren. Gern erinnert er sich: „Vor etwa zehn Jahren hat eine Ehemaligen-Mannschaft unter dem Namen ‚First-Berlin-Travelers‘ das Turnier gewonnen. Die waren in ihrer Schulzeit schon erfolgreich bis auf Bundesebene. Aber als sie hier gewonnen haben, waren sie alle schon über 40 – da war die Jugend stinkesauer.“

Im Sommer wird Parr zwar in den Ruhestand verabschiedet, seine bisherige Wirkungsstätte muss er aber mindestens ein Mal im Jahr besuchen. „Als Ehrenpräsident ist er dazu verpflichtet, regelmäßig beim Challenge Cup vorbei zu schauen und uns beratend zur Seite zu stehen“, erläuterte Stoltefuß schmunzelnd.

 

 

 

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