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Förderverein Störfähre : Ehrenamtler halten „Else“ über Wasser

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Förderverein der Störfähre trägt mit Manpower der 226 Mitglieder und jährlich 4500 Euro zum Erhalt der Fähre bei / Horst Heinrich neuer Vorsitzender

Der Förderverein Störfähre Else arbeitet mit einem neuen Vorsitzenden unverändert weiter. Nachdem im vergangenen Jahr Volker Struve aus persönlichen Gründen den Vorsitz vorzeitig niederlegte, hatte der zweite Vorsitzende Rolf Behrmann gemeinsam mit Schriftführerin Ilona Adamsky und Kassierer Horst Heinrich die Geschicke des Vereins gelenkt. Bei der Jahresversammlung standen jetzt im Gasthof Frauen in Beidenfleth Neuwahlen an. Einstimmig wurde Horst Heinrich zum Vorsitzenden gewählt, Rolf Behrmann und Ilona Adamsky in ihren Ämtern bestätigt und als neuer Kassenwart Günther Meyer gewählt. Meyer fungierte zuvor als Kassenprüfer, für ihn wurde für ein Jahr Thies Piening gewählt, der im kommenden Jahr mit Kirsten Ahlborn die Kasse prüfen wird.

Erleichtert zeigten sich die Bürgermeister Peter Krey für die Gemeinde Beidenfleth und Harm Früchtenicht für Bahrenfleth, die als Fähr-Eigentümer dem Fährverein sowie dem Betreiber Manfred Kleinke mit den Pächtern Paul Rademann und Jörg Kolz sowie dem Personal für ihre Arbeit dankten. „Die Fähre ist in einem sehr guten Zustand, das ist nicht zuletzt auch den freiwilligen Helfern zu verdanken“, stellte Peter Krey klar. Die Betreiber können auf eine Mannschaft aus Ehrenamtlern zurückgreifen, die bei Seilwechsel oder Ähnlichem zur Stelle sind. Krey berichtete, dass es im vergangenen Jahr durch Verzögerungen bei einer Baumaßnahme an der Kreisstraße am Fähranleger auf Bahrenflether Seite einen Ausfall von zirka 40  000 Euro an Einnahmen gegeben hat.

An der Sitzung nahmen neben den Amtsvorstehern Helmut Sievers für die Wilstermarsch und Harm Früchtenicht aus der Krempermarsch auch einige Bürgermeister teil, die mit ihren Gemeinden für den Erhalt der Fährverbindung stehen. „Wir fördern den Tourismus in der Region und stärken die Verbundenheit zweier Gemeinden, leider fehlt uns immer noch die Gemeinnützigkeit, um größere Spenden zu quittieren“, sagte Peter Krey.

Der Förderverein mindert mit jährlich 4500 Euro das Defizit bei den Unterhaltungskosten der Fähre. Finanziert wird der Betrag durch Mitgliedsbeiträge und Spenden. Nachdem die Herbstveranstaltung „Labskaus und Rübenmus“ in den vergangenen Jahren keine entsprechende Resonanz hatte, denkt der Vorstand über eine Ersatzveranstaltung nach.

„Unsere Mitgliedszahlen sind leicht rückläufig, wir müssen verstärkt Werbung betreiben“, hatte Horst Heinrich in seinem Kassenbericht erklärt. Trotzdem ist der Verein mit 226 Mitgliedern noch gut aufgestellt, zu denen während der Sitzung zwei neue „Elseüberwasserhalter“ hinzukamen.

Für den Vereinserhalt und somit auch für die Fährverbindung soll wieder beim „Treffen der Chöre“ am 1. Mai gesorgt werden. Dann werden nach dem Gottesdienst um 11 Uhr drei Shanty-Chöre für Unterhaltung sorgen und für ein stetes „Hin und Her von Else“ singen. Manfred Kleinke wies darauf hin, dass im Anschluss an die Andacht zwei Taufen auf der Fähre stattfinden und der Fährbetrieb für zirka eine halbe Stunde ruht.



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