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Kommunalpolitik : Ehre für einen verdienten Kremper

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

In einem feierlichen Akt: Stadthalle Krempe wurde in „Willi Steinmann Sport- und Kulturzentrum“ umbenannt.

shz.de von
erstellt am 29.Sep.2014 | 12:32 Uhr

Im vergangenen Dezember beschlossen Krempes Ratsmitglieder einstimmig, die Stadthalle zu Ehren des im November 2013 völlig überraschend verstorbenen langjährigen Bürgervorstehers Willi Steinmann umzubenennen. Den Vorschlag hatte der Vorstand des TuS Kempe eingebracht. Am gestrigen Sonntag war es nun soweit. Bürgermeister Volker Haack und TuS-Chef Reinhard Kühlke enthüllten während einer feierlichen Zeremonie das neue Namensschild. Die Halle am Burggraben trägt ab sofort den Namen „Willi Steinmann Sport- und Kulturzentrum“.

In seiner Ansprache wies Haack auf die Bedeutung der Halle hin. Diese sei 1957 eingeweiht worden und habe sich in den folgenden Jahrzehnten zu einem „Zentrum des kulturellen Lebens“ in der kleinen Marschenstadt entwickelt. Gerade erst hätten sich Stadt und TuS auf eine Grundinstandsetzung des Gebäudes geeinigt. Unter anderem würden in diesem Jahr Dach und Warmwasseranlage für rund 100 000 Euro erneuert. Im kommenden Jahr sollen dann unter anderem die Hallendecke abgesenkt und die Heizungsanlage modernisiert werden. Auch dafür seien „rund 100 000 Euro eingeplant“, so Haack.

Die Willi-Steinmann-Halle wird ihrem neuen Namensgeber also auch optisch alle Ehre machen. Haack hob in seiner Rede den herben Verlust des „großen Kremper Mitbürgers“ für die Stadt hervor. Von 1974 bis 2003 war Steinmann kommunalpolitisch aktiv, 17 Jahre davon als Bürgervorsteher. Er habe sich unter anderem um den Erhalt des Bahnhofs, die Realisierung der Umgehungsstraße und die Ansiedlung des Verbrauchermarktes verdient gemacht, lobte Haack.

Willi Steinmann war auch zehn Jahre Ältermann der Kremper Stadtgilde und Anfang der 70er Jahre Fußball-Obmann des TuS Krempe. Ehrenämter, die eng mit der Nutzung der Steinmann-Halle verknüpft seien. Der Name „Willi Steinmann Sport- und Kulturzentrum“ solle auch dazu dienen, die Erinnerung an den großen Kremper Bürger, der „viel zu früh verstorben ist“, aufrecht zu erhalten, betonte Bürgermeister Haack.

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