Ehemaliges Amtsgebäude nach dem Brand bezugsfertig

Amtsvorsteher Ernst-Wilhelm Mohrdiek (von links) im Gespräch mit dem Ärzteteam Dr. Andreas Krueger, Lars Meyer, Tanja Schösler, Dr. Ursula Preuß und Dr. Jörg Preuß vor dem heil gebliebenen Kachelbild von Hans-Peter Wirsing in der Eingangshalle.
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Amtsvorsteher Ernst-Wilhelm Mohrdiek (von links) im Gespräch mit dem Ärzteteam Dr. Andreas Krueger, Lars Meyer, Tanja Schösler, Dr. Ursula Preuß und Dr. Jörg Preuß vor dem heil gebliebenen Kachelbild von Hans-Peter Wirsing in der Eingangshalle.

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23. Januar 2015, 15:17 Uhr

„Hoffentlich funktioniert die Umstellung unserer Telefonanlage ab Montag, denn mit unserem Telefonanbieter gab es schon mal Probleme.“ Diese Sorge beschäftigt Dr. Ursula Preuß zum Wiedereinzug der Gemeinschaftspraxis Herzhorn in die renovierten Räume in der Wilhelm-Ehlers-Straße. Ansonsten sind die fünf Ärzte der Gemeinschaftspraxis mit den Umbaumaßnahmen sehr zufrieden.

Zehn Monate nach dem großen Brand wird im Bürgerbüro der Amtsverwaltung und im Archivraum für den Chronik- und Heimatverein gewerkelt, aber die Praxisräume leuchten schon in frischen Farben mit neuem Bodenbelag. Die Räume sind bereits teilweise mit den zwischengelagerten oder neu beschafften Möbeln eingerichtet. Der Umzug aus den übergangsweise genutzten Räumen in der Stadtklinik Glückstadt soll an zwei Tagen erfolgen, sodass die Ärzte ab Dienstag wieder ihre Arbeit am alten Standort aufnehmen können.

Am vergangenen Mittwoch traf sich das Ärzteteam mit Vertretern des Amtes Horst-Herzhorn und der Architektin Magdalene Spiering zur Schlüsselübergabe und zur Begehung der Räume. Amtsvorsteher Ernst-Wilhelm Mohrdiek überreichte eine Flasche „Horster Rotsporn“ und wünschte viel Freude bei der Arbeit im alten Zuhause. „Ich weiß noch, wie wir in der Nacht des 12. März hier zusammengestanden haben bei Ruß und triefendem Wasser. Das steckt mir immer noch in den Knochen.“

Die Amtsverwaltung hat Konsequenzen aus dem Brand, der durch Brandstiftung entstanden ist, gezogen. Die Sicherheit soll erhöht werden. Mohrdiek: „Im Eingangsbereich und auf dem Flur des Bürgerbüros der Amtsverwaltung werden Videokameras installiert, der Außenbereich wird besser ausgeleuchtet und die Müllcontainer erhalten einen neuen abgeschlossenen Standort.“

Die Räume des Bürgerbüros sind noch nicht ganz bezugsfertig. Dazu erklärte der Leitende Verwaltungsbeamte Willi Kühl: „Das Bürgerbüro wird ab 2. März wie bisher zu den gewohnten Sprechzeiten seine Arbeit in Herzhorn aufnehmen. Da wir wegen der Betreuung der Flüchtlinge in Horst personelle Engpässe im Sozialamt haben, muss die wöchentliche Sprechzeit des Sozialamtes in der Außenstelle vorläufig entfallen.“

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