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Kooperation : Effektiv helfen auf dem Weg zum Job

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Jugendamt, Arbeitsagentur und Jobcenter arbeiten enger zusammen.

Vor einem Jahr schlossen Kreisjugendamt, Agentur für Arbeit und Jobcenter einen Kooperationsvertrag. Ziel: Durch engere Zusammenarbeit der Behörden eine effektivere Unterstützung von Jugendlichen zu erreichen, die Hilfe im Übergang von der Schule in den Beruf benötigen. Jugendliche, die aus dem „System“ gefallen sind. Auf dem Weg, eine gemeinsame Strategie zu entwickeln, sind die Mitarbeiter von Jugendamt, Agentur und Jobcenter einen guten Schritt weiter. Erstmals gab es eine gemeinsame Tagung. Die „Kick-Off“-Veranstaltung in den Räumen der Feuerwehrzentrale in Nordoe ermöglichte es allen Beteiligten, einander näher kennen zu lernen und gemeinsame Ideen für die künftige Zusammenarbeit zu entwickeln.

Entsprechend sprachen die Behördenleiter Karin Kretzschmar (Jugendamt), Ronald Geist (Arbeitsagentur) und Martin Görtzen (Jobcenter) von einem gelungenen Auftakt für die Kooperation. Aus den diversen Themen, die in einzelnen Gruppen erörtert wurden, ergaben sich eine Vielzahl von Ideen, die zu einer Verbesserung der Zusammenarbeit beitragen sollen. Dazu werde eine Arbeitsgruppe, an der Mitarbeiter der drei Behörden beteiligt sind, eingerichtet, die die Vorschläge auswertet und bearbeitet. Erste Ergebnisse zur intensivierten Zusammenarbeit sollen dazu kurzfristig umgesetzt werden.

„Ich freue mich, dass wir die Kooperation heute mit Leben füllen“, sagte Ronald Geist zum Auftakt der eintägigen Veranstaltung. Dabei gehe es darum, die geplanten Themen inhaltlich fundiert zu gestalten. Im Kern der Überlegungen stand die Frage, wie sich die drei Behörden besser vernetzen können, „damit die Chancen der jungen Leute, die unserer Unterstützung bedürfen, verbessert werden“. „Niemand soll verloren gehen“, betonte Geist im Sinne der Vorgaben aus dem Bildungsministerium. Wie die Jugendlichen besser erreicht werden können, wie Maßnahmen geplant werden und wie sie innerhalb der Behörden abgestimmt werden sollten, waren Eckpunkte der Mitarbeitergespräche. Insgesamt sei Transparenz wichtig, und dazu sei es für die Mitarbeiter notwendig, einander kennen zu lernen. „Ich freue mich auf einen interessanten Austausch“, so Ronald Geist. Große Erwartungen richteten auch Martin Görtzen und Karin Kretzschmar auf die Auftaktveranstaltung. Görtzen versprach sich neue Impulse durch andere Blickwinkel. Er lobte die Bereitschaft der Mitarbeiter, sich trotz großer Arbeitsbelastung hier zu engagieren. „Wir wollen, dass Sie besser zusammenarbeiten; wir brauchen Sie, um das umzusetzen.“ Er wünschte, „dass wir im Sinne unserer Ziele alle vorankommen“. Karin Kretzschmar sprach ebenfalls von vertrauensvoller, verbindlicher Zusammenarbeit. Sie hoffe, dass dieser Tag alle in diesem Sinne voranbringe.

Den Veranstaltungsablauf hatte eine Arbeitsgruppe mit Stefanie Kleis, Stefan Stolzenberger, Katja Ehlers, Sönke Beinroth, Irene Kästner und Stefan Rönnau geplant. Nach Vorstellung der jeweiligen Kooperationspartner kam es an acht Thementischen zu intensiven Gesprächen. Fazit am Schluss: Eine gelungene Veranstaltung, die im nächsten Jahr ihre Fortsetzung finden wird.

 

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erstellt am 16.Sep.2015 | 12:00 Uhr

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