Eichen, Eschen, Birken: : Ecklaker pflanzen mehr als 30 Bäume

Bürgermeister Heino Evers an der Eiche, die vor dem  Dorfkrug gepflanzt wurde.
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Bürgermeister Heino Evers an der Eiche, die vor dem Dorfkrug gepflanzt wurde.

Naturschutzbehörde hat die Gemeinde darauf hingewiesen, dass nach Fällaktion Ersatzpflanzungen notwendig sind.

shz.de von
08. Juni 2014, 16:05 Uhr

Den mahnenden Finger erhob die Untere Naturschutzbehörde des Kreises Steinburg, nachdem die Gemeinde Ecklak mehrere große, aber kranke Bäume gefällt hatte. Andere Bäume hatten den Herbststürmen des vergangenen Jahres nicht standhalten können. „Wir hatten es vorher versäumt, für das Fällen eine Genehmigung einzuholen“, räumte Bürgermeister Heino Evers ein. Dem Dorfchef war vorher nicht bekannt gewesen, dass auch für das Fällen kranker Bäume Ersatzpflanzungen vorzunehmen sind. Die Behörde verlangte Ersatzpflanzungen, für die die Gemeinde rund 7000 Euro aufbringen musste.

Gemeinsam mit dem Bauausschuss wählte Bürgermeister Evers die Standorte und die Baumarten aus. Birken, Eschen und Eichen wurden mit kräftigem Ballen und schon einer stattlichen Höhe von rund fünf Metern durch die Firma Bernhard Sachse aus Wewelsfleth geliefert und gepflanzt. „Mit maschinellem Einsatz für das Ausheben der Pflanzlöcher waren es insgesamt zwei Tage Arbeit“, berichtete Evers.

20 Birken wurden in einer langen Reihe am Schötenweg angesiedelt. „Er war vor über hundert Jahren noch die Hauptzufahrt aus Richtung Burg in den Ort“, erzählte Evers. Der Eschenweg in Ecklakerhörn war schon von seinem Namen her geeignet für die Pflanzung von fünf Eschen, mit denen alte Lücken geschlossen wurden. Einen stattlichen Eindruck machen sieben Eichen, die am Ende des Eschenweges ihren Standort fanden. Evers: „Die Eiche ist der Wappenbaum der Gemeinde.“ Schließlich leite sich der Gemeindenamen Ecklak von dem plattdeutschen Begriff „Eek“ für Eiche ab. Die achte Eiche – eine Zugabe des Gartenbaubetriebs Sachse – ist unmittelbar vor dem Feuerwehrhaus und „Ecklaker Krug“ zu bewundern.

Mit den weiteren Ersatzpflanzungen, die im März und April vorgenommen wurden, sei Ecklak inzwischen sogar im Plus, so Evers. Die Gemeinde habe so viele Bäume gepflanzt, dass sie jetzt noch einige Bäume gut habe.


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