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Norddeutsche Rundschau

23. August 2017 | 08:08 Uhr

Echte Kontakte aus der virtuellen Welt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Initiative Steinburg+ 2030 will regionale Gruppe im Netzwerk Xing aufbauen

Die Lübecker Gruppe hat mehr als 4000 Mitglieder. In Hamburg sind es fast 66  000. Und Steinburg oder Itzehoe? Fehlanzeige. Für diesen Bereich gibt es im sozialen Netzwerk Xing keine Gruppe. Das sollte sich schnell ändern, findet die Initiative Steinburg+ 2030. Unterstützung dafür kam aus berufenem Munde: Xing-Experte Joachim Rumohr gestaltete einen Workshop im Innovationszentrum IZET.

Netzwerke waren das Thema der jüngsten Zukunftskonferenz. Zentral ging es dabei auch um das vor allem beruflich genutzte Xing, in der Folge organisierte die Initiative erstmals einen kostenlosen Workshop. „Sich zu vernetzen, ist das zentrale Thema von Steinburg+ 2030 in diesem Jahr“, sagte Holger Meyer. Der Itzehoer ist leitender Mitarbeiter der Hamburger Onlinemarketing-Agentur Testroom, die die Internetseite www.meinsteinburg.de schuf und den Workshop mitveranstaltete.

Dieser lockte rund 40 Teilnehmer an. „Mich interessiert, wie man über Xing Kunden akquirieren kann“, sagte die Wilsteranerin Sandra Bengel, die einen Büro- und Kanzleiservice betreibt. Eher um freiberufliche Mitarbeiter für Grafik und Anwendungsentwicklung geht es Katharina Doumler von der Firma Küstenplan aus dem Kaiser-Wilhelm-Koog. Das junge Unternehmen für Marketing vor allem auf Kartenbasis setze auf regionale Bodenhaftung, das brauche Vernetzung. Noch gar nicht bei Xing aktiv war Volker Jörgensen von der Commerzbank. Ob er sich nach dem Workshop anmelden werde? „Wahrscheinlich ja.“

Wie das Netzwerk funktioniert und genutzt werden kann, zeigte Rumohr in viereinhalb kurzweiligen Stunden. Erster Schritt: das eigene Profil. Richtig gemacht, sei es wie eine Mini-Website für die Firma. Zwingend sei ein Bild (Lächeln!), für die Preisgabe von Informationen hatte der Experte eine Regel: „Schreiben Sie ins Internet nur Dinge, die Sie einem wildfremden Menschen auf der Straße auch erzählen würden.“

Dann das Entscheidende: die Kontakte. Nicht wahllos zusammenklicken, belastbar müsse das Netzwerk sein. Auf Xing gelte: geben und nehmen, niemals aufrechnen. Die richtige Reaktion auf eine Kontaktanfrage? Anrufen. Xing sei ein Werkzeug zum Verwalten der Kontakte, aber: „Wir sind nicht in einer rein virtuellen Welt. Es sind Menschen, mit denen wir reden können.“

Was sich daraus entwickeln kann, zeigte Rumohr am Beispiel der Gruppen Lübeck und Hamburg und ermunterte seine Zuhörer: „Gerade hier die regionale Chance ist immens.“ Deshalb sei nun eine Steinburg-Gruppe geplant, sagte Holger Meyer. Xing könne ein sehr guter Kanal sein, um Kräfte zu bündeln und sie zu präsentieren. Das Potenzial habe Rumohr gezeigt: „Wir Steinburger müssen nur wollen und das Werkzeug aktiv nutzen.“ >

Vortragsvideo zu Xing unter www.rumohr.de.


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erstellt am 04.Feb.2015 | 05:00 Uhr

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