Gute Lage : Durchatmen an Schenefelds Schule

Ein offenes Ohr für alle Fragen: (v.li.) Anna Bohn, Inga Kolle, Dirk Michels und Gerhard Boll.
Ein offenes Ohr für alle Fragen: (v.li.) Anna Bohn, Inga Kolle, Dirk Michels und Gerhard Boll.

Nach Krisensituation im vergangenen Jahr sieht es besser aus. 52 Schüler in den fünften Klassen der Grund- und Gemeinschaftsschule.

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18. Dezember 2014, 17:00 Uhr

„Zum auslaufenden Jahr 2014 verdichten sich die Fragen um die Entwicklung und Lage an der Grund- und Gemeinschaftsschule“, hatten Amtsvorsteher Dirk Michels und Johann Hansen, Vorsitzender des Schulausschusses Schenefeld, in ihrer Einladung geschrieben – und alle Eltern der dritten und vierten Klassen der Grundschulen Schenefeld und Wacken eingeladen. Im voll besetzten Forum der Schule konnte Michel neben den Eltern auch Lehrer und Vertreter der Amtsgemeinden begrüßen.

„Wir hatten vor gut einem Jahr schon einmal zum Informationsabend eingeladen, mit großem Erfolg“, erinnerte Michels. Damals sei es ,,kurz vor zwölf“ gewesen, doch jetzt besuchten 52 Schüler die beiden fünften Klassen, das sei ein sehr gutes Ergebnis. „Es wäre schön“, wandte sich Michels an die Eltern, „wenn auch Sie Ihre Kinder an unserer Schule anmelden würden.“

Nach dem erfolgreichen Start der beiden fünften Klassen sei dieser Veranstaltungsabend wesentlich entspannter als noch vor einem Jahr, stellte Johann Hansen fest, der besonders auf die hervorragende Zusammenarbeit zwischen Schule, Eltern und Schülern hinwies. „Wir waren von Beginn an vom System Gemeinschaftsschule überzeugt, jetzt werden wir mit Vollgas weiterarbeiten“, so Hansen. Sehr zufrieden zeigte er sich auch mit den Kooperationsverhandlungen mit dem Sophie-Scholl-Gymnasium (SSG) und dem Regionalen Berufsbildungszentrum (RBZ) in Itzehoe, die den Zehntklässlern den Übergang auf die weiterführenden Schulen deutlich erleichtern sollen. Hansen wies darauf hin, dass die Verträge mit SSG und RBZ fertig seien und im Januar unterschrieben werden sollen.

Über mögliche Änderungen im System der Zeugnisgestaltung mit Noten oder Text referierte anschließend Schulleiter Reinhold Bößer. Nach gemeinsamen Überlegungen habe man sich entschieden, bei dem bewährten System mit Text im ersten und zweiten Schuljahr und mit Noten ab der dritten Klasse zu bleiben. Bößer wies darauf hin, dass allen Interessierten am 7. Februar, dem Präsentationstag der Schule, Gelegenheit gegeben werde, Einsicht in Musterarbeitsblätter zu nehmen.

Zum Thema ,,Wie läuft es in den fünften Klassen?“ nahmen anschließend die beiden Klassenlehrerinnen Inga Kolle und Anna Bohn Stellung. Beide betonten, dass sie jeden Tag mit großer Freude in ihre Klassen gingen und die Arbeit mit den Schülern sehr viel Spaß mache. Die jeweiligen Klassen seien inzwischen zu einer guten Gemeinschaft zusammengewachsen. Gearbeitet werde nach dem jeweiligen Niveau mit differenzierten Anforderungen, was sich sehr bewährt habe. „Dieses System bedeutet: fordern, aber nicht überfordern“, so Kolle abschließend.

Über die Schulhofgestaltung, für die 65  000 Euro zur Verfügung gestellt wurden, referierte anschließend Jürgen Endres vom Schulelternbeirat. Angela Wolfsteller, Vorsitzende des Schulelternbeirats, lobte die gute Teamarbeit von Eltern, Lehrer und Schülern sowie dem Träger.

Nach dem informativen Teil wurde das Podium freigegeben für die Fragen der Eltern. Außerdem gab es viele Beiträge von Eltern der jetzigen Fünftklässler, die überaus positiv ausfielen. Der Schulelternbeirat informierte die Eltern anschließend über einen so genannten Schulkompass, der es den Schülern leichter machen soll, in das Leben der Grund- und Gemeinschaftsschule Schenefeld einzutauchen.

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