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Norddeutsche Rundschau

24. August 2017 | 01:55 Uhr

Dumm Tüch und Musik zum Mitschunkeln

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

„Mit vollem Klang“ – so lautete das Motto – ging es am Sonntagnachmittag im Colosseum Wilster hinein in den Frühling. Der Klever Shantychor „Die Nordlichter“ hatte zu seinem Kaffeekonzert die „Nuttelner Girlies“ und das Sketchduo Uwe Schröder und Wolfgang Lakeit als „Dumm Tüch ut Nortorf“ eingeladen, die den Shantychor mit ihren Beiträgen unterstützten. Uwe Schröder verstand es zudem, mit seinen humorvollen Beiträgen und teilweise auch deftigen Witzen durch das Programm des Nachmittags zu führen.

Die Ehefrauen der Shantychor-Sänger verkauften selbstgebackene Kuchen, während Colosseum-Wirt Michael Mehrens die Kaffeetafel auf dem Saal mit seinem Kaffee- und Getränkeverkauf komplett machte.

Den Besuch zu dieser Veranstaltung bewertete der Chorleiter der „Nordlichter“ als „sensationell“. Mit über 350 Besuchern im Saal, in der Veranda und auf dem Balkon seien alle Erwartungen übertroffen und ein neuer Besucherrekord aufgestellt worden.

Mit „Lieder als Boten der Heimat“ als Erkennungsmelodie des Chores eröffneten die „Nordlichter“ das Musikprogramm. In drei weiteren Auftritten begeisterte der Shantychor mit Seemannsliedern, Shantys und maritimen Melodien die Zuhörer. Mit „Nimm uns mit, Kapitän, auf die Reise“ nahm der Chor das Publikum mit in die Heimat an der Waterkant, und bei „Einmal noch nach Bombay“ beeindruckte Armin Holtorf als stimmgewaltiger Solist. Mit dem Gassenhauer „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“ steigerte sich die Stimmung auf einem Höhepunkt entgegen.

Ein weiteres Highlight waren die sieben „Nuttelner Girlies“. Sie hatten viele bekannte Pop-Songs und ein wechselndes schrilles Outfit mitgebracht. Sie hatten zu den Ohrwürmern teilweise eigene Texte verfasst, die sie teilweise auf Hoch-, zum Teil aber auch plattdeutsch vortrugen. „Unser Vorbild ist Ina Müller“, verrieten die sieben Sängerinnen, deren größter Wunsch es sei, einmal bei „Inas Nacht“ dabei sein zu können. „Wir sind auf einem guten Weg“, äußerten sich die Girlies hoffnungsvoll. Die Lacher hatten sie unter anderem bei dem Maffey-Hit „Es war Sommer“, den sie auf „Ich war 16, und er schon 91“ in einen Pop-Spaß umgewandelt hatten.

In zwei Auftritten war es dann „Dumm Tüch ut Nortorf“, die die Herzen des Publikums im Sturm eroberten. Ihre kernigen Witze sowie Erinnerungen an Kindheitserlebnisse waren so recht nach dem Geschmack der Zuhörer. Sie wurden von drei Schlussliedern der „Nordlichter“ in den Abend hinein verabschiedet. Sie sangen als Ausklang das Gorch-Fock-Lied, „Über uns der blaue Himmel“ sowie „Leise kommt die Nacht“.

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erstellt am 21.Mär.2016 | 10:10 Uhr

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