Freizeit : Düstere Aussichten für Schwimmer

Vor der Großbaustelle: Elina Hesse und Gregor Gülpen.
Vor der Großbaustelle: Elina Hesse und Gregor Gülpen.

Winter verzögert Umbau am Klosterbrunnen in Itzehoe: Ab Juni kann drinnen wie draußen nicht gebadet werden.

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22. März 2018, 05:25 Uhr

Stadtwerke-Geschäftsführer Gregor Gülpen legt die Zahlen auf den Tisch: 46 Frost- und 10 Eistage waren es seit Jahresbeginn, so ein Online-Wetterdienst. Die Folgen bekommen die Itzehoer Wasserfreunde zu spüren: Die Arbeiten im Freibad verzögern sich. Ab Juni bis in die Sommerferien hinein muss das Schwimmzentrum geschlossen bleiben.

Bei der Umgestaltung des Freibades wird viel betoniert, das habe die „ungewöhnlich lange Frostperiode“ verhindert. Teils sei der Boden bis zu 60 Zentimeter tief gefroren gewesen. „Da brachten uns auch die wenigen frühlingshaften Tage nicht weiter, da Baukörper sich vor dem Weiterbetonieren erst wieder erwärmen müssen“, erklärt Schwimmbadleiterin Elina Hesse. Auch die Rohre unterhalb des künftigen Mehrzweckbeckens konnten nicht verklebt werden, dafür seien mindestens fünf Grad plus nötig. Bis Ostern sei mit weiterem Frost zu rechnen, daher sei der Bauzeitenplan nicht einzuhalten trotz zusätzlicher Sonnabend- und Doppelschichten. „Wir haben zehn Wochen Verzögerung, nur drei können wir kompensieren“, sagt Gülpen. Voraussichtlich erst in den Sommerferien kann der Betrieb im Freibad starten.

Geplant war Anfang Juni, denn dann wird das Hallenbad geschlossen und die Arbeiten an der Decke beginnen. Sonst verzögere sich der Umbau weiter. „Es sind viele, viele Alternativen geprüft worden“, so Gülpen. „Leider sind diese wirtschaftlich nicht darstellbar und wären ebenfalls mit großen Einschränkungen für alle Beteiligten verbunden.“ Lärm und Staub wären demnach unzumutbar. So bleibe nur, die Nutzer frühzeitig zu informieren.
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Informationen im Bau-Blog auf
www.schwimmzentrum-itzehoe.de

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