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Norddeutsche Rundschau

19. Oktober 2017 | 04:19 Uhr

DRK erhält Dunant-Plakette

vom

Große Feier zum 125-jährigen Bestehen des Ortsvereins/Langjährige Mitglieder geehrt

shz.de von
erstellt am 28.Mai.2013 | 03:59 Uhr

KELLINGHUSEN | "Aus Liebe zum Menschen" - seit 125 Jahren ist das DRK unter diesem Motto in der Störstadt tätig. Als Dank für diese Leistung darf sich der Ortsverein jetzt mit Henry-Dunant-Plakette schmücken. Im Rahmen eines Festkommers mit zahlreichen Gästen aus Politik und Wirtschaft sowie von Vereinen und Verbänden übergab DRK-Landespräsident Henning Kramer die Medaille und die dazugehörige Urkunde an DRK-Ortschef Wolfgang Preisner.

Letzterer stellte in seiner Rede heraus, dass der Ortsverein sich auch im hohen Alter bester Gesundheit erfreue. "Rund 500 Mitglieder zeugen von einer gleichbleibend hohen Akzeptanz in der Bevölkerung." Quicklebendig zeige sich das DRK zudem hinsichtlich der Angebotsvielfalt. "Darunter wird die Bereitschaft mit jährlich rund 3000 Einsatzstunden am meisten wahrgenommen", erklärte Preisner. Unter Applaus nahm Festgast Polizeichef Henning Wendt den Dank für die "tolle" Zusammenarbeit mit der Polizei entgegen.

Hatte der Landespräsident in seiner Ansprache eine Rückschau auf die Geschichte des Internationalen Roten Kreuzes gehalten, dessen Gründung vor 150 Jahren auf Henry Dunant zurückgeht, so legte Preisner den Fokus auf den Ortsverein. Dank sprach er allen aus, die im Laufe der Jahre ihre Zeit freiwillig für die DRK-Sache zur Verfügung gestellt hatten. Als Beispiele für ein Engagement "von unschätzbarem Wert" nannte er Adolf Stölten und Steffen Krohn. Stölten sei seit 60 Jahren aktiv in der Bereitschaft. Krohn wache seit 27 Jahren über die Finanzen und sei zudem das Gedächtnis des Ortsvereins. Da es immer wieder Menschen gebe, die sich freiwillig engagierten, blicke er auch optimistisch in die Zukunft: "Der Verein ist gut aufgestellt, hat eine stabile Mitgliederzahl und die Angebote werden gut angenommen."

Im Jahr 1888 zunächst als "Verein zur Pflege verwundeter und erkrankter Krieger" ins Leben gerufen, erhielt das DRK mit der Bildung einer Bereitschaft 1949 sein modernes Gesicht. Ein kontinuierlicher Aufschwung setzte mit der Gründung des Ortsvereins 1962 ein. Mit der Bereitschaft, der Rettungshundestaffel, dem Blutspendedienst, dem Sozialen Arbeitskreis und den Bewegungsgruppen ist ein breites Angebot vorhanden. Nicht zu vergessen die seit 1975 erfolgreich tätige Aktion "Essen auf Rädern".

Erfahrungen in der mobilen Essensversorgung konnte "vor vielen Jahren" auch Bürgermeister Axel Pietsch sammeln. Seine Touren mit einem ausgedienten Krankenwagen habe er nie im Zeitrahmen erledigen können, "weil der Klönschnack mit den meist älteren Kunden eine wichtige soziale Komponente war und ist", hob Pietsch hervor. Er dankte dem Verein für die gesamte zum Wohl der Bevölkerung geleistete Arbeit.

Glückwünsche, meist in Verbindung mit der Über gabe eines gefüllten "Flachkuverts", überbrachten zudem DRK-Kreisvorsitzender Rolf Schamerowski, der stellvertretende Landrat Dr. Heinz Seppmann, Amtsvorsteher Clemens Preine, Pastor Lothar Volkelt, KeLi-Chef Wolf-Dietrich Debus sowie der Hausherr und VfL-Vorsitzende Detlef Rehmke. Für seine 60-jährige aktive Arbeit in der Bereitschaft wurde Adolf Stölten von Ulla und Hans Hahnkamp, Leiter der Kreisbereitschaft, geehrt. Gewürdigt für eine 50-jäh rige Mitgliedschaft wurden Käthe Pöpperl, Anneliese Nötzelmann, Rolf Kühnast und Gerhard Haack.

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