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Norddeutsche Rundschau

24. Oktober 2017 | 00:59 Uhr

DRK-Bereitschaft trauert um Jens Mattson

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shz.de von
erstellt am 28.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Glückstadt | Trauer herrscht nicht nur im Ortsverein Glückstadt des Deutschen Roten Kreuzes: Jens Mattson (Foto), langjähriger Leiter der DRK-Bereitschaft, ist im Alter von 54 Jahren gestorben.

Schon früh interessierte sich Jens Mattson für die Arbeit des DRK und trat mit 14 Jahren dem Jugendrotkreuz seiner damaligen Heimatstadt Raisdorf bei. Es dauerte noch ein paar Jahre, bevor er sich in Glückstadt engagierte. Mattsons Tochter Jana - seinerzeit Leiterin der DRK-Bereitschaft - überzeugte ihren Vater. Der Elektromeister absolvierte diverse Fortbildungslehrgänge, übernahm von Jana Mattson die Leitung und stellte die DRK-Bereitschaft personell neu auf.

Jens Mattson bildete sich laufend fort und sorgte dafür, dass sein neues Team - darunter auch die Familie - alle angebotenen Ausbildungslehrgänge absolvierte. Ein Engagement, das dem DRK-Kreisverband nicht verborgen blieb: Die Glückstädter DRK-Bereitschaft erhielt im Rahmen des Katastrophenschutzes einen modernen Fuhrpark und eine Top-Ausrüstung. Die Mitglieder selbst kümmerten sich unter Leitung von Jens Mattson um die Herrichtung des neuen Bereitschafts-Domizils an der Chaussee.

Die Stadt Glückstadt würdigte die Verdienste der Familie Mattson im Dezember 2011 mit der Ehren medaille. Anfang des Jahres 2013 gab Jens Mattson das Amt an seinen Sohn Torben ab, er selbst wurde Stellvertreter. Über Pfingsten gönnte sich Jens Mattson eine Auszeit und einen Kurzurlaub auf Fehmarn. Dort ist er für alle unerwartet gestorben.

Jens Mattson habe viel Freizeit zum Wohle seiner Mitmenschen geopfert, sagte DRK-Ortsvorsitzende Roswitha Junge. Mit ihm habe man ein wertvolles und geachtetes Mitglieder der DRK-Gemeinschaft verloren.

"Es war uns gegenüber ein großes Vorbild und wird uns an allen Ecken und Kanten fehlen", erklärte sein Teamplayer Uwe Glindmeier sichtlich betroffen. Man werde die DRK-Bereitschaft in seinem Sinne weiterführen. Dass die Arbeit weitergehen muss, stellten die Rotkreuzler beim Vogelschießerfest unter Beweis: Die Sanitäter begleiteten wie gewohnt den Festumzug - durch die Innenstadt erstmals seit vielen Jahren, aber unerwartet auch für immer ohne Jens Mattson.

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